Ukraine warnt vor Täuschung: Kein Frieden ohne Beteiligung Kiews.
Das Gipfeltreffen in Anchorage
Nach Angaben von Espreso.tv: Am 15. August 2025 kamen die Präsidenten der USA und Russlands, Donald Trump und Wladimir Putin, in Anchorage, Alaska, zu einem Gipfel zusammen. Das Gespräch dauerte knapp drei Stunden und fand im Format '3 gegen 3' statt. Trump bewertete das Treffen im Nachhinein als 'produktiv', räumte jedoch ein, dass 'noch keine Einigung' erzielt worden sei. Der französische Präsident Emmanuel Macron erklärte später, Trump habe kurz vor einem Abkommen gestanden, das die Übergabe ukrainischer Gebiete an Putin vorgesehen habe.
Reaktionen auf die Ergebnisse
Nach dem Gipfel begann der Kreml, den Begriff 'Geist von Anchorage' in den Mund zu nehmen. Im Mai 2026 gab der russische Präsidentenberater Juri Uschakow jedoch an, er 'wisse nicht, was der Geist von Anchorage sei'. Das Institute for the Study of War (ISW) wies darauf hin, dass Russland die 'Vereinbarungen von Anchorage' nutze, um seine eigenen Narrative voranzutreiben.
Andrij Sybiha: 'Kein Friedensplan ohne die Ukraine hat eine Zukunft.'
Der US-Senator Marco Rubio stellte ebenfalls klar: 'In Alaska gab es keine Abmachung zur Ukraine.' Diese Aussagen unterstreichen die entscheidende Rolle der Ukraine in jeglichen Friedensverhandlungen und lassen die Ergebnisse des Gipfels in Anchorage in einem zwiespältigen Licht erscheinen. Der Gipfel markierte einen wichtigen Moment in den internationalen Beziehungen, insbesondere mit Blick auf die Ukraine.
Dass Moskau den Begriff 'Geist von Anchorage' in seiner Rhetorik verwendet, zeigt den Versuch, das Treffen für die eigene Position zu instrumentalisieren. Gleichzeitig machen die klaren Worte ukrainischer Vertreter und amerikanischer Senatoren deutlich: Ohne die direkte Beteiligung der Ukraine an Friedensgesprächen bleibt eine stabile Lösung für die Region fraglich. Die Ereignisse von Anchorage sind ein weiteres Beispiel dafür, dass die Ukraine nicht übergangen werden darf.
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