Ukrainische Streitkräfte schlagen massiv auf der Krim zu: Brücke, Tanklager und Dutzende russische Ziele zerstört.
Ukrainische Verteidigungskräfte setzen Offensive fort
Nach Angaben von UATV: Am 23. Juni 2023 kam es an der Front zu fast 100 Gefechten. Dabei wurde eine Eisenbahnbrücke über den Nord-Krim-Kanal nahe dem Dorf Rasdolne zerstört. Die ukrainischen Streitkräfte griffen insgesamt 60 russische Ziele an, darunter drei Träger von gelenkten Bomben und kleinen Marschflugkörpern. Die Angriffe konzentrierten sich auf die Krim und andere Frontabschnitte.
In Kertsch wurden ein Tanklager, eine Gasverteilerstation und Umspannwerke vernichtet, was die russische Logistik erheblich beeinträchtigt. In den letzten Tagen versuchen russische Einheiten täglich, Stellungen ukrainischer Grenztruppen bei Woltschansk-Chutory zu stürmen. Ein Sprecher der ukrainischen Kräfte erklärte:
'In den vergangenen Tagen unternehmen die Russen fast täglich Angriffe auf die Stellungen, die von den Grenzeinheiten gehalten werden' – Andrij Demtschenko
Innerhalb von 24 Stunden eliminierte die ukrainische Verteidigung 1.390 russische Soldaten und zerstörte 74 Artilleriesysteme. Die Ausschaltung von Fahrzeugen, die Drohnen und Munition an die Front bringen, ist ein entscheidender Schritt, um die feindliche Schlagkraft zu schwächen. Dazu sagte Jurij Fedorenko:
'Wenn wir die Technik des Gegners zerstören, die diese Drohnen an die vorderste Linie bringt – oder die Granaten –, dann werden ihre Geschütze im Grunde zu nutzlosem Metall'
Gefechtsgebiete im Überblick
Die Kämpfe fanden in folgenden Regionen statt:
- Kostjantyniwka
- Pokrowsk
- Huljajpole
- Oblast Cherson
- Krim
Diese Aktionen belegen die wachsende Aktivität der ukrainischen Streitkräfte im Kampf gegen die russische Aggression und ihre Fähigkeit, dem Feind empfindliche Verluste zuzufügen.
Die anhaltenden Gefechte an der Front zeigen, dass die militärische Spannung zwischen der Ukraine und Russland unvermindert anhält. Die Zerstörung strategischer Objekte wie Tanklager und Umspannwerke unterstreicht die Bemühungen der ukrainischen Seite, die Ressourcen des Gegners zu schmälern. Zudem deuten die hohen Verluste unter den russischen Truppen auf eine effektive Verteidigung und durchdachte Planung hin, die den weiteren Kriegsverlauf beeinflussen könnten.
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