Slowakei knüpft Stromlieferungen an Ukraine an Bedingung.
Stromlieferungen aus der Slowakei gestoppt
Nach Angaben von Novyny.live: Die slowakische Regierung hat die Belieferung der Ukraine mit elektrischer Energie eingestellt. Als Bedingung für eine Wiederaufnahme nennt sie die Wiederinbetriebnahme der russischen Öltransite durch die Pipeline 'Druschba'. Ministerpräsident Robert Fico bestätigte diesen Schritt. Er erklärte, sein Land sei bereit, die Situation der Ölversorgung mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj nach dem 25. Februar 2023 zu erörtern.
Fico machte deutlich, dass die Slowakei die Stromrestriktionen aufheben würde, sollte die Ukraine den Öltransit wieder zulassen.
„Angesichts der Ernsthaftigkeit der Lage und des ausgerufenen Notstands im slowakischen Ölsektor sind wir gezwungen, unverzüglich eine erste Gegenmaßnahme zu ergreifen“, betonte der Regierungschef. Er fügte hinzu:
„Von heute an wird die Ukraine, sollte sie die Slowakei um Hilfe bei der Stabilisierung ihres Stromnetzes bitten, diese Unterstützung nicht erhalten.“
Angespannte Energielage in der Region
Diese Maßnahme folgt auf frühere Ankündigungen. Bereits am 21. Februar 2023 hatten Ungarn und die Slowakei mit einer Unterbrechung der Stromlieferungen an die Ukraine gedroht. Zusätzlich haben beide Länder auch ihre Dieselkraftstoff-Lieferungen in die Ukraine gestoppt, was die Verschärfung der Energiekrise zwischen den Nachbarstaaten unterstreicht.
Der Stopp der slowakischen Stromlieferungen könnte schwerwiegende Folgen für die bereits angespannte Energiesituation in der Ukraine haben, die ohnehin mit der Stabilisierung ihres Netzes kämpft. Die Forderung nach einer Wiederaufnahme der russischen Öltransite durch die 'Druschba' zeigt die komplexe Verflechtung der Energiebeziehungen in der Region. Diese Entwicklung birgt das Potenzial, die Spannungen zwischen der Ukraine und ihren Nachbarn weiter zu verschärfen und könnte auch breitere geopolitischen Prozesse im Bereich der europäischen Energiesicherheit beeinflussen.
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