Ehemaliger Staatsanwalt erhielt 7,5 Jahre für tödlichen Verkehrsunfall in Kiew: Generalstaatsanwalt wird Berufung einlegen.
Urteil gegen den ehemaligen Staatsanwalt wegen tödlichem Verkehrsunfall
Nach Angaben von ТСН: Das Gericht des Stadtdistrikts Golosiivskyi in Kiew hat ein Urteil gegen Andrij Molochnyj gefällt, einen ehemaligen Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft, der, während er im Alkoholrausch ein Auto führte, eine Frau an einem Fußgängerüberweg in der Wielka Wasilkiwska Straße angefahren hat.
Der Generalstaatsanwalt Ruslan Krawtschenko teilte Informationen über das Urteil in Telegram mit und bemerkte:
„7,5 Jahre für einen tödlichen Verkehrsunfall. Aber die Verantwortung muss gerecht sein. Wir haben um die maximale Strafe von 10 Jahren Freiheitsentzug gebeten, aber das Gericht hat entschieden, eine kürzere Strafe festzulegen. Ich halte diese Strafe für zu milde, daher wird die Anklage Berufung einlegen.“
Das Gericht stellte fest, dass der Fahrer, während er sich im Zustand der Alkoholbeeinflussung befand, gegen die Verkehrsregeln verstoßen hat: Er ignorierte das Verkehrsschild, fuhr auf die Gegenspur und überschritt erheblich die erlaubte Geschwindigkeit. Infolgedessen fuhr sein Auto auf den Bürgersteig und überfuhr eine Frau. Molochnyj rief keine Mediziner und floh vom Unfallort. Die Frau starb im Krankenhaus.
Der Generalstaatsanwalt betonte ebenfalls:
„Ich weiß eines mit Sicherheit — diese Tragödie hätte nicht geschehen müssen. Sie geschah aufgrund völliger Missachtung der Verantwortung, aufgrund von Gleichgültigkeit und des Glaubens an die Straflosigkeit.“
Wir erinnern daran, dass zuvor über den Vorfall berichtet wurde, der sich am 19. Juli in Kiew ereignete, als Andrij Molochnyj eine Frau anfuhr.
Dieser Fall hat in der Gesellschaft erhebliche Resonanz ausgelöst, da er erneut die Bedeutung der Verantwortung von Fahrern auf den Straßen unterstreicht. Die Situation, die mit tödlichen Verkehrsunfällen verbunden ist, regt Debatten über die Verschärfung der Strafen für Fahrer an, die gegen die Regeln verstoßen, insbesondere unter Alkoholeinfluss. Es wird erwartet, dass die Berufung der Anklage auch die negative Reaktion der Gesellschaft auf das Gerichtsurteil widerspiegeln wird.
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