Fest der Drei Heiligen Hierarchen 2026: Terminverschiebung auf den 30. Januar.

Fest der Drei Heiligen Hierarchen 2026: Terminverschiebung auf den 30. Januar
Fest der Drei Heiligen Hierarchen 2026: Terminverschiebung auf den 30. Januar

Neues Datum für ein bedeutendes Kirchenfest

Nach Angaben von Novyny.live: In der Ukraine wird das Fest der Drei Heiligen Hierarchen im Jahr 2026 am 30. Januar begangen und nicht wie bisher am 12. Februar. Grund für diese Verschiebung ist die Einführung des neujulianischen Kalenders, der neue Regeln für die Festlegung von Feiertagen mit sich bringt. Diese Änderung betrifft nicht nur die Ukraine, sondern auch andere orthodoxe Länder, die den neujulianischen Kalender übernommen haben. Damit vollzieht sich eine der größten liturgischen Reformen der jüngeren Zeit.

Die Bedeutung des Festes

Das Fest, das in der Ukraine alljährlich im Winter gefeiert wird, ehrt drei herausragende Kirchenväter: Basilius den Großen, Gregor den Theologen und Johannes Chrysostomos. Diese Heiligen haben einen zentralen Stellenwert für die orthodoxe Christenheit, und ihre Verehrung findet auch auf staatlicher Ebene statt. Seine Ursprünge reichen bis ins 11. Jahrhundert zurück, seither ist es ein fester Bestandteil des Kirchenjahres.

Der Erzbischof Johannes von Euchaita rief dazu auf, alle drei Heiligen gleichermaßen zu verehren, und betonte ihren Beitrag zur Entwicklung des christlichen Glaubens und der Kirche.

Die neue Festlegung des Termins markiert einen wichtigen Schritt, um kirchliche Traditionen an die veränderten Kalenderregelungen anzupassen. Die Feier am 30. Januar eröffnet neue Möglichkeiten, diese bedeutenden Persönlichkeiten der orthodoxen Tradition zu würdigen.

Die Umstellung auf den neujulianischen Kalender könnte eine wegweisende Phase in der Entwicklung der orthodoxen Kirche in der Ukraine und anderen Ländern einläuten. Diese Anpassung wird voraussichtlich auch andere kirchliche Feste und Bräuche betreffen und so zu einer stärkeren Vereinheitlichung der Feiertage unter orthodoxen Christen beitragen. Die Reform unterstreicht das Bestreben, kirchliche Praxis behutsam an moderne Gegebenheiten anzupassen.


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