Starke Sonneneruptionen: Am 3. Juli droht ein geomagnetischer Sturm der Stufe G2.
Wettervorhersage für den 3. Juli 2026: Magnetischer Sturm erwartet
Nach Angaben von Novyny.live: Für den 3. Juli 2026 sagen Wissenschaftler einen geomagnetischen Sturm der Kategorie G2 voraus. Ein solches Ereignis kann sowohl technische Anlagen stören als auch das Wohlbefinden von Menschen beeinträchtigen. Auslöser ist die jüngste Aktivität auf der Sonne: Innerhalb der letzten 24 Stunden wurden dort 12 Eruptionen registriert. Darunter waren fünf Ausbrüche der Klasse C und sieben der stärkeren M-Klasse. Der heftigste dieser Sonnenausbrüche erreichte sogar die Stufe M8,7.
Die Prognose für den 3. Juli zeigt folgende Wahrscheinlichkeiten für verschiedene geomagnetische Phänomene:
- Wahrscheinlichkeit eines schwachen geomagnetischen Sturms: 20 %
- Wahrscheinlichkeit eines starken Sturms: 5 %
- Wahrscheinlichkeit von Eruptionen der M-Klasse: 70 %
- Wahrscheinlichkeit von Eruptionen der X-Klasse: 20 %
Aktuell sind 96 Sonnenflecken auf der Oberfläche unseres Zentralgestirns zu beobachten.
Vorbeiflug des Asteroiden 533808 (2007 ML24)
Bereits einen Tag später, am 4. Juli, nähert sich der Asteroid 533808 (2007 ML24) der Erde. Mit einem Durchmesser von rund 480 Metern wird er in einer Entfernung von 3,5 Millionen Kilometern an unserem Planeten vorbeiziehen. Diese Ereignisse verdeutlichen, dass sich die Sonne derzeit in einer aktiven Phase befindet, die vielfältige Auswirkungen auf die Erde haben kann.
Magnetische Stürme der Stufe G2 sind dafür bekannt, dass sie Elektronik, Navigationssysteme und Kommunikationsnetze stören können. Zudem leiden besonders Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen häufig unter solchen Wetterlagen. Der nahe Vorbeiflug des Asteroiden unterstreicht, wie wichtig die ständige Überwachung des Weltraums ist – auch wenn seine Flugbahn in diesem Fall keine Gefahr für die Erde darstellt. Ein besseres Verständnis dieser kosmischen Vorgänge hilft uns, uns auf mögliche Folgen der Sonnenaktivität vorzubereiten.
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