Frankreichs Hitzewelle fordert drastisch mehr Todesopfer: Übersterblichkeit steigt um 122 Prozent.
Extreme Hitze in Frankreich
Nach Angaben von Espreso.tv: Eine außergewöhnliche Hitzewelle hat in Frankreich zu einer massiv erhöhten Sterblichkeit geführt. Die Zahl der Todesfälle lag um 122 Prozent über den erwarteten Werten. Besonders betroffen war die Region Île-de-France, wo rund 3.000 Menschen starben.
Die Differenz zwischen der prognostizierten und der tatsächlichen Anzahl an Todesfällen belief sich auf 1.565. Landesweit wurde ein Anstieg der Sterbefälle um mehr als 2.000 verzeichnet. Die Hitzewelle dauerte vom 22. bis zum 28. Juni und hatte schwerwiegende gesundheitliche Folgen für die Bevölkerung. Zum Vergleich: In normalen Sommern liegt die Übersterblichkeit in Frankreich meist deutlich niedriger.
Klimawandel als Treiber
Die Ereignisse verdeutlichen die ernsten Gefahren, die der Klimawandel für die Gesundheit mit sich bringt – insbesondere in den Sommermonaten. Extreme Wetterlagen könnten ohne Anpassungsmaßnahmen und verstärkte Aufklärung der Bevölkerung zu einer regelmäßigen Belastung für viele Länder werden. Experten warnen, dass solche Hitzewellen künftig häufiger auftreten könnten.
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