Die Verbündeten werden die Ukraine nicht zu hastigen Verhandlungen mit Russland drängen - ehemalige Außenministerin Polens.
27.11.2024
3175
Journalist
Schostal Oleksandr
27.11.2024
3175
Die Ukraine sollte keine hastigen Verhandlungen mit Russland führen, da dies negative Folgen haben kann. Dies erklärte die ehemalige Außenministerin Polens, Anna Fotyga, in einem Interview mit Ukrinform.
'Ich habe mich immer gefragt, ob unsere Verbündeten die Ukraine dazu ermutigen könnten, hastige Verhandlungen mit Russland zu führen. Aber ich glaube, dass der Wunsch, die Situation zu ändern und den Verlust der territorialen Integrität der Ukraine zu verhindern, letztendlich überwogen wird', - betonte Fotyga.
Sie stellte fest, dass 'Verhandlungen, die zu einem eingefrorenen Konflikt führen, für die Ukraine, die Region und die Welt nicht nützlich sein werden. Russland sollte aus seinen verbrecherischen Handlungen keinen Nutzen ziehen', - fügte die ehemalige Ministerin hinzu.
Fotyga unterstützte auch die schnellstmögliche Einladung der Ukraine zur NATO. 'Jeder Schritt in diese Richtung ist wichtig, da er Veränderungen fördern wird', - bemerkte sie.
Lesen Sie auch
- Neue EU-Sanktionen nach Nawalny-Vergiftung: Sechs Russen auf der schwarzen Liste
- Rom und Sofia bremsen EU-Sanktionen gegen Patriarch Kirill aus
- Historischer Dialog und Exhumierungen: Ukraine und Polen einigen sich auf Krisenpaket
- Haftbefehl in Abwesenheit: Ukrainische Sicherheitsbehörde stellt russischen General wegen Kramatorsk-Angriffs vor Gericht
- London plant Verkauf von beschlagnahmtem russischem Öl – Erlöse für die Ukraine
- Tusk ermahnt polnische Regierung zu Zurückhaltung bei Aussagen über Ukraine-Hilfen

