Steuer auf erlassene Schulden: Wann der Fiskus zuschlägt.
Erlassene Kredite können steuerpflichtig sein
Nach Angaben von Novyny.live: Für viele Bürger in der Ukraine ist es eine wichtige Nachricht: Ein teilweise oder ganz erlassener Kredit kann als steuerpflichtiges Einkommen gelten. Dies betrifft Fälle, in denen der erlassene Betrag eine bestimmte Grenze überschreitet. Diese Regelung hat direkte Auswirkungen auf die Finanzplanung aller, die einen Schuldenerlass erhalten haben.
Der Fiskus stuft einen erlassenen Kredit als Einkommen ein, sobald die Hauptforderung 25 Prozent des gesetzlichen Mindestlohns übersteigt. Zum Stichtag 1. Januar 2026 liegt dieser Mindestlohn bei 2.161,75 UAH. Nur der erlassene Kapitalbetrag wird dieser Berechnung zugrunde gelegt. Wichtig: Stundungszinsen, sämtliche Strafgebühren und Bearbeitungsentgelte gelten nicht als Einkommen und bleiben steuerfrei.
In diesen Fällen bleibt der Schuldenerlass steuerfrei
- Die Tilgung des Hauptkreditbetrags ist steuerfrei, wenn sie unterhalb der Grenze von 25 Prozent des Mindestlohns bleibt.
- Ebenfalls nicht besteuert wird der Erlass von Fremdwährungshypotheken, die durch Wohnimmobilien besichert sind.
- Für Verbraucherkredite, die gemäß dem ukrainischen Gesetz 'Über Verbraucherkreditierung' erlassen werden, fällt keine Steuer an.
Vor diesem Hintergrund ist es für Betroffene entscheidend, die steuerlichen Konsequenzen eines Schuldenerlasses zu kennen, um böse Überraschungen zu vermeiden. Wer die Details kennt, kann seine Finanzen besser planen und unerwartete Belastungen ausschließen.
Dieses Thema gewinnt in wirtschaftlich unsicheren Zeiten besondere Relevanz, in denen viele Menschen finanzielle Engpässe bewältigen müssen und mit Kreditinstituten verhandeln. Die Kenntnis der Steuerregeln für erlassene Schulden hilft, unvorhergesehene Zahlungsverpflichtungen und daraus resultierende Probleme zu verhindern. Daher ist es wichtig, dass Bürger über ihre Rechte und Pflichten im Zusammenhang mit Krediten und Steuern informiert sind.
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