Für den Beschuldigten im Fall Midas wurde eine Kaution von 95 Millionen eingelegt: Wer hat dafür bezahlt.

Für den Beschuldigten im Fall Midas wurde eine Kaution von 95 Millionen eingelegt: Wer hat dafür bezahlt
Für den Beschuldigten im Fall Midas wurde eine Kaution von 95 Millionen eingelegt: Wer hat dafür bezahlt

Nach Angaben von ТСН: Eine Kaution von 95 Millionen Hrywnja wurde für Ihor Furssenko, den Beschuldigten im Fall "Midas", hinterlegt. Diese Informationen wurden von Furssenkos Anwalt, Petro Bojko, bestätigt.

Es wurde bekannt, dass das Geld von der privaten Firma "Varus Synergy" gezahlt wurde, deren Stammkapital nur 100.000 Hrywnja beträgt.

Wer hat die Kaution gezahlt und die Bedingungen für die Freilassung

Der Anwalt Petro Bojko gab keine Informationen über die Person preis, die die Kaution hinterlegt hat. Allerdings haben die Journalisten von "Schemes" festgestellt, dass dieser Betrag von der "Varus Synergy" gezahlt wurde, die mit einem Stammkapital von 100.000 Hrywnja registriert ist und sich auf den Großhandel mit Holz spezialisiert.

Ihor Furssenko hatte die Position des Exekutivdirektors für Sicherheit bei "Energoatom" inne und war laut den Ermittlungen für die Buchhaltung des "Back Office" verantwortlich, das mit der Legalisierung von Mitteln in einer Korruptionsschemata beschäftigt war.

Nach Einzahlung der Kaution muss Furssenko eine Reihe von gerichtlichen Auflagen einhalten, darunter das Tragen einer elektronischen Fußfessel und die Abgabe seines Reisepasses.

Millionenbeträge der Kaution im Fall "Midas"

Der Fall "Midas" ist mit einem massiven Diebstahl von Staatsgeldern in der NAEC "Energoatom" verbunden. Im Rahmen der Ermittlungen haben die Strafverfolgungsbehörden ein Schema aufgedeckt, bei dem Gelder durch überhöhte Preise für den Kauf von Waren und Dienstleistungen abgezogen wurden.

Die Kaution von Furssenko ist eine der größten unter den Beschuldigten in diesem aufsehenerregenden Fall.

Für andere Schlüsselpersonen im Fall "Midas" hat das Gericht kleinere Kautionen festgelegt:

  • Oleksiy Chernyshov (ehemaliger Minister) - 51,6 Millionen Hrywnja (eingezahlt).

  • Dmytro Basov (ehemaliger Exekutivdirektor für Sicherheit) - 40 Millionen Hrywnja (nicht eingezahlt).

  • Lesya Ustyamenko (Mitarbeiterin des "Back Office") - 25 Millionen Hrywnja (eingezahlt).

  • Ludmila Zorina (Mitarbeiterin des "Back Office") - 12 Millionen Hrywnja (eingezahlt).

Die höchste Kaution wurde dem ehemaligen Berater des Ministers für Energie Ihor Myroniuk auferlegt - 126 Millionen Hrywnja. Er hat die Kaution bisher nicht eingezahlt und befindet sich in Gewahrsam, während seine Berufung abgelehnt wurde.

Laut Informationen von NABU und SAP kontrollierte die organisierte kriminelle Gruppe, bekannt als "Back Office", die Personal- und Finanzströme bei "Energoatom" und verwaltete das strategische Unternehmen faktisch über Dritte.

Die Strafverfolgungsbehörden haben bereits sieben Mitgliedern der kriminellen Gruppe Verdacht ausgesprochen, die durch die "Mindycha-Bänder" unter den Pseudonymen "Karlson", "Professor", "Rocket", "Tenor", "Che Guevara", "Sugar Man" und "Reformer" bekannt sind.

Dass die Kaution im Fall "Midas" festgelegt wurde, zeugt von der Aktivität der Strafverfolgungsbehörden bei der Aufklärung von Korruptionsschemata in staatlichen Strukturen. Dies ist ein wichtiger Schritt im Kampf gegen Korruption, der großangelegte Missbräuche von Haushaltsmitteln ans Licht bringt und die finanzielle Transparenz in der Ukraine verbessert. Die Situation lässt Fragen offen bezüglich der künftigen Entwicklungen des Falls und möglicher Folgen für andere Beschuldigte.


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