USA erlauben Verkauf iranischen Öls von Tankern – Zahlen und Fristen im Überblick.
Iranisches Öl und die Förderkrise im Irak
Nach Angaben von UATV: Die US-Regierung hat eine zeitlich befristete Genehmigung für den Verkauf von iranischem Öl erteilt, das sich derzeit auf Tankern befindet. Insgesamt geht es um rund 140 Millionen Barrel Rohöl. Die Lizenz für diesen Verkauf läuft bis zum 19. April. Das US-Finanzministerium stellte diese eng gefasste, kurzfristige Erlaubnis aus, um die auf See feststeckenden iranischen Ölmengen zu verwerten. Scott Bessent erklärte, dass diese Genehmigung es ermöglicht, Öl zu verkaufen, das aus verschiedenen Gründen derzeit nicht zu den Abnehmern gelangen kann.
Auswirkungen der Blockade der Straße von Hormus auf den Irak
Parallel dazu hat der Irak die Ölförderung auf ausländischen Feldern eingestellt – als Reaktion auf die Blockade der Straße von Hormus. Diese Entscheidung hat schwerwiegende Folgen für die Wirtschaft des Landes, da der Ölverkauf mehr als 90 Prozent der staatlichen Einnahmen des Irak ausmacht. Die Fördermenge der Basra Oil Company ist von über 3,9 Millionen Barrel pro Tag gesunken, was die negativen Auswirkungen der Blockade auf den irakischen Energiesektor verdeutlicht.
Die Entwicklungen rund um das iranische Öl und die Blockade der Straße von Hormus sorgen daher bei den Ölförderländern für Unruhe und wirken sich auf die globalen Märkte aus. Der zeitlich begrenzte Verkauf von iranischem Öl könnte zwar helfen, die auf Tankern lagernden Überschüsse abzubauen, doch der Förderstopp im Irak zeigt zugleich die Verletzlichkeit der regionalen Wirtschaft und ihre Abhängigkeit von äußeren Einflüssen. Dies könnte auch die weltweiten Ölpreise beeinflussen, da Veränderungen im Angebot großer Produzenten erhebliche Auswirkungen auf den Markt haben können.
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