Trump bietet den Grönländern Tausende Dollar an: Die USA wollen die Insel von Dänemark abspalten.

Trump bietet den Grönländern Tausende Dollar an: Die USA wollen die Insel von Dänemark abspalten
Trump bietet den Grönländern Tausende Dollar an: Die USA wollen die Insel von Dänemark abspalten

Nach Angaben von ТСН: Die Regierung von Donald Trump arbeitet an einem ungewöhnlichen Plan zur finanziellen Unterstützung der Bewohner Grönlands, um die Isolation der Insel von Dänemark zu beschleunigen und ihre anschließende Eingliederung in die USA zu fördern.

Berichten zufolge wird im Weißen Haus überlegt, jedem Bewohner Grönlands Beträge zwischen 10.000 und 100.000 Dollar zu zahlen. Da die Bevölkerung der Insel etwa 57.000 Personen beträgt, könnten die Gesamtausgaben für diese Zahlungen fast 6 Milliarden Dollar erreichen.

Neue Annexionstrategie

Dieser Ansatz wird als Versuch gewertet, den Widerstand aus Kopenhagen und Nuuk zu überwinden, die mehrfach betont haben, dass „Grönland nicht verkauft wird“. Die Zahlungen sollen die öffentliche Meinung auf der Insel beeinflussen, wo die Idee der Unabhängigkeit durchaus populär ist, jedoch durch die Angst vor dem Verlust jährlicher Subventionen aus Dänemark gebremst wird.

Dennoch hat die Taktik der Zahlungen bereits Empörung in der Region ausgelöst. Der Ministerpräsident Grönlands, Jens-Frederik Nielsen, reagierte scharf auf die Initiativen Washingtons.

„Genug… Genug der Fantasien über eine Annexion. Unser Schicksal wird hier entschieden und nicht im Weißen Haus“.

Geopolitischer Kontext und „Maduro-Effekt“

Trump’s Interesse an Grönland ist nicht neu, aber nach dem erfolgreichen Vorgehen der USA zur Absetzung des venezolanischen Führers Nicolás Maduro haben die Diskussionen an Ernsthaftigkeit zugenommen. Dieses Ereignis hat der Verwaltung Zuversicht für die Umsetzung ehrgeizigerer außenpolitischer Initiativen gegeben.

Warum die USA an Grönland interessiert sind: drei Gründe

  • Erstens, die Ressourcen Grönlands, insbesondere die bedeutenden Vorkommen an Seltenen Erden, die für die Rüstungsindustrie notwendig sind.
  • Zweitens, arktische Dominanz und Kontrolle über die Nordmeere angesichts der Aktivität Russlands und Chinas.
  • Drittens, militärische Vorteile - Erweiterung der militärischen Präsenz außerhalb der Luftwaffenbasis Thule (Pituffik).

Modell der „freien Assoziation“

Anstelle des direkten Status eines Bundesstaates oder Territoriums könnte Washington Grönland ein Modell des Freihandelsabkommens (COFA) anbieten. Dieses Modell wird erfolgreich mit mehreren Inselstaaten im Pazifik umgesetzt.

Nach diesem Schema erhält Grönland formale Unabhängigkeit, überträgt jedoch den USA das Recht auf Verteidigung und die Führung der Außenpolitik. Im Gegenzug erhalten die Bewohner finanzielle Unterstützung, das Recht auf Arbeit in den USA und zollfreien Handel. Direkte Zahlungen, die diskutiert werden, könnten sich als „Beitrittsbonus“ für den Austritt aus dem dänischen Königreich herausstellen.

Diplomatischer Skandal in der NATO

Europäische US-Verbündete haben die Nachricht über mögliche Zahlungen mit Besorgnis aufgenommen. Führende EU-Länder, darunter Frankreich, Deutschland und Italien, haben bereits eine gemeinsame Erklärung zur Unterstützung der territorialen Integrität Dänemarks abgegeben.

Der US-Außenminister Marco Rubio wird nächste Woche Gespräche mit dänischen Diplomaten führen. Es wird erwartet, dass das Gespräch angespannt wird, da Kopenhagen die Aktionen Washingtons als destabilisieren für die NATO und die Souveränität des Bündnismitglieds betrachtet.

Somit wird die Frage Grönlands zu einem wichtigen geopolitischen Thema, das die Beziehungen zwischen den USA und Dänemark beeinflussen wird. Die Reaktion Kopenhagens zeigt die Ernsthaftigkeit der Absichten Grönlands, seine Autonomie zu bewahren, und hebt auch die Bedeutung des Besitzes der Region im Rahmen globaler Politik hervor.


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