Die Sicherheitsstrategie der USA verändert sich: Europa bleibt allein mit Russland.

Die Sicherheitsstrategie der USA verändert sich: Europa bleibt allein mit Russland
Die Sicherheitsstrategie der USA verändert sich: Europa bleibt allein mit Russland

Nach Angaben von ТСН: Die neue nationale Sicherheitsstrategie der USA zeigt, dass Europa alleine vor der Bedrohung durch Russland steht. Diese Meinung äußerte der amerikanische General Ben Hodges in einem Interview mit der Sendung „Studio Westen“.

Der General stellte fest, dass das kürzlich veröffentlichte Dokument einen erheblichen Wandel in den Prioritäten Washingtons zeigt und ein klares Signal an die europäischen Partner sendet.

„Die nationale Sicherheitsstrategie, die von der US-Administration veröffentlicht wurde, sieht für mich wie ein großer Mittelfinger in Richtung Europa aus. Sie sagt im Wesentlichen: Europa, ihr seid auf euch allein gestellt“.

Seiner Meinung nach, obwohl dies nicht direkt gesagt wird, vermittelt der Inhalt des Dokuments den Eindruck, dass Europa in der Sphäre des russischen Einflusses gelassen wurde.

Hodges wies auch darauf hin, dass die USA die westliche Hemisphäre als ihre Hauptinteressensphäre definiert haben.

„Wir sehen das am Beispiel der Aktionen in der Karibik gegen Venezuela, der Diskussionen über Grönland oder Kanada. All dies sind Indikatoren dafür, wie die Administration die Welt sieht“.

Seinen Aussagen zufolge wird dieser Ansatz durch die Reorganisation des US-Verteidigungsministeriums bestätigt, die eine neue Verteilung der militärischen Ressourcen vorsieht.

Was Russland betrifft, so glaubt der General, dass die Position Washingtons so erscheint, als ob Europa angeboten wird, seine Sicherheitsprobleme selbst zu lösen.

„Die USA scheinen Europa gesagt zu haben: Kümmert euch selbst darum. Dabei ist es schwer zu verstehen, inwieweit die Vereinigten Staaten tatsächlich der NATO verpflichtet bleiben“.

In Bezug auf die Beziehungen zu China stellte Hodges fest, dass Washington nicht beabsichtigt, Peking die Kontrolle über den Pazifischen Ozean zu gewähren, doch die Bereitschaft zur militärischen Konfrontation scheint fraglich zu sein.

„Aus dem, was die Administration sagt und tut, ergibt sich der Eindruck: Solange die USA im Pazifischen Ozean handeln und Handel treiben können, werden sie nicht bereit sein, beispielsweise für Taiwan zu kämpfen“.

Darüber hinaus wurde festgestellt, dass die Regeln der globalen Ordnung und die Institutionen heute mit einer Krise der Legitimität konfrontiert sind, da die USA sich von ihnen entfernen.

Insbesondere wird diskutiert, dass das innere Umfeld des US-Präsidenten Russland aktiv als aussichtsreiche Richtung für amerikanische Unternehmen nach dem Ende des Krieges in der Ukraine betrachtet.

Diese Analyse der US-Strategie hebt wichtige Änderungen in der Außenpolitik Washingtons hervor, die erheblichen Einfluss auf die europäische Sicherheit haben könnten. General Hodges weist darauf hin, dass Europa bereit sein muss, sich neuen Herausforderungen zu stellen und seine Probleme im Kontext der Beziehungen zu Russland selbst zu lösen, was die Sicherheitsarchitektur der Region gefährdet.


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