US-Behörde gibt grünes Licht für Satelliten, der nachts die Erde anstrahlen soll.
Der Satellit Eärendil-1 vom Unternehmen Reflect Orbital
Nach Angaben von ITC.ua — Техно: Das US-Start-up Reflect Orbital hat von der Federal Communications Commission (FCC) die Genehmigung erhalten, seinen Satelliten Eärendil-1 ins All zu schicken. Dessen Aufgabe ist es, Sonnenlicht in der Dunkelheit zurück zur Erde zu lenken. Das Unternehmen plant, bis zum Jahr 2035 eine Flotte von bis zu 50.000 solcher Satelliten zu installieren.
Der Antrag für den Start von Eärendil-1 wurde im Juli 2025 eingereicht. Der Satellit wird in einer Höhe von etwa 625 Kilometern über der Erdoberfläche kreisen. Sein Reflektor aus Aluminium misst 18 mal 18 Meter und hat eine Fläche von 324 Quadratmetern. Mit diesem Spiegel kann Eärendil-1 einen Sonnenstrahl auf einen Bereich von ungefähr fünf Kilometern Durchmesser auf der Erde lenken.
Ehrgeizige Visionen von Reflect Orbital
Reflect Orbital verfolgt große Pläne: Noch in diesem Jahrzehnt sollen tausende Satelliten folgen. Die ersten beiden Demonstrationsmodelle werden mit einer Falcon-9-Rakete von SpaceX in den Orbit gebracht. Dieses Vorhaben könnte die Energieversorgung grundlegend verändern, da es ermöglicht, nachts Licht und Strom mithilfe von Sonnenenergie bereitzustellen – besonders in Regionen mit schlechtem Zugang zu konventionellen Energiequellen.
Der Start von Eärendil-1 gilt als wichtiger Meilenstein für neuartige Solarenergie-Technologien. Sollte das Projekt erfolgreich sein, könnte es die Art und Weise revolutionieren, wie abgelegene Gebiete mit Energie versorgt werden. Die geplante Ausweitung auf 50.000 Satelliten würde zudem neue Chancen eröffnen, den CO₂-Ausstoß zu senken und auf eine nachhaltigere Energiezukunft umzusteuern.
„Wir werden die weiteren Schritte dieses ehrgeizigen Projekts aufmerksam verfolgen.“
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