Washington dementiert Berichte über harte Sicherheitsgarantien für die Ukraine.
US-Regierung weist Vorwürfe zurück
Nach Angaben von TSN.ua: Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hat Berichte zurückgewiesen, wonach sie der Ukraine harte Bedingungen für Sicherheitsgarantien stelle – einschließlich eines Verzichts auf den Donbas. Vertreter Washingtons betonten, die USA unterstützten lediglich eine einvernehmliche Lösung, ohne zu territorialen Zugeständnissen zu drängen.
Die britische Financial Times hatte am 27. Januar 2023 über mögliche US-Bedingungen für ukrainische Sicherheitsgarantien berichtet. Demnach könnte Kiew amerikanische Zusagen nur im Falle einer Friedensvereinbarung erhalten. Diese Meldung löste bei ukrainischen Politikern und Experten Besorgnis aus, da sie die territoriale Integrität des Landes gefährdet sehen.
Russische Forderungen und amerikanische Dementis
Bereits am 23. Januar 2023 hatte der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow eine Schlüsselforderung Moskaus bekräftigt: den Rückzug der ukrainischen Streitkräfte aus dem Donbas. Diese Äußerung bildete den Hintergrund für die Debatte über mögliche Verhandlungskonditionen.
US-Vertreter bestreiten jedoch entschieden, Kiew zu territorialen Opfern drängen zu wollen.
„Das ist absolut unwahr“, erklärte Anna Kelly und unterstrich die unveränderte Haltung Washingtons.
Eine mit der US-Position vertraute Quelle bestätigte ebenfalls, dass Amerika nicht die Absicht habe, die Ukraine zur Aufgabe von Territorium zu zwingen. Die Lage um die Sicherheitsgarantien bleibt somit angespannt, doch nach US-Angaben gibt es keine ultimativen Bedingungen, die die ukrainische Souveränität infrage stellen.
Vor dem Hintergrund des russischen Angriffskrieges ist das Thema Sicherheitsgarantien für die Ukraine von brisanter Bedeutung. Die Zusammenarbeit mit den USA und anderen westlichen Partnern bleibt für die ukrainische Verteidigung entscheidend. Ein offener Dialog aller Beteiligten ist nötig, um Missverständnisse zu vermeiden und die internationale Unterstützung für Kiew zu festigen.
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