Priester Filjuk über den Weihnachtsbaum nach dem Tod eines Verwandten: Warum müssen die Kinder leiden?.
Nach Angaben von ТСН: Der bekannte Priester-Blogger Alexei Filjuk äußerte seine Meinung zur Tradition, einen Weihnachtsbaum in Familien aufzustellen, in denen kürzlich Angehörige verstorben sind. Er ist der Meinung, dass Trauer und Feiern nicht immer miteinander verbunden sein müssen.
Darüber sprach der Priester in seinem Instagram.
„Warum nicht? Verwechselt nicht, Brüder und Schwestern, Borschtsch und Fliegen. Ein Mensch ist gestorben - es gibt Trauer, trauert, na dann trauert eben“,
- betonte er.
Filjuk ergänzte, dass es wichtig sei, die Interessen der Kinder in der Familie zu berücksichtigen:
„Wenn Kinder im Haus sind und ein kleines Fest möchten, einen Weihnachtsbaum wollen, warum sollten die Kinder leiden, weil ihre Großtante in Sibirien gestorben ist?“
Der Priester stellte fest, dass es keine christliche Lehre gibt, die das Aufstellen eines Weihnachtsbaums nach dem Tod eines Verwandten verbietet, daher
„wenn ihr aufstellen wollt - stellt auf. Unabhängig davon, ob jemand gestorben ist oder nicht“.
Er fügte auch hinzu, dass der Tod die festlichen Traditionen nicht beeinflussen sollte:
„Was hat der Tote mit dem Weihnachtsbaum zu tun? Alles, der Mensch ist gegangen, die Erinnerung an ihn bleibt, und für die kleinen Kinder stellt den Weihnachtsbaum auf“,- fasste der Priester zusammen und rief dazu auf, sich wegen dieser Angelegenheit nicht zu streiten.
Diese Aussage hat erneut die Frage nach den festlichen Traditionen in der ukrainischen Gesellschaft aufgeworfen, da viele Menschen mit der Herausforderung konfrontiert sind, das Feiern mit persönlichem Schmerz zu verbinden. Die Meinung des Priesters könnte eine Unterstützung für diejenigen sein, die lernen, das Gleichgewicht zwischen der Erinnerung an die verlorenen Angehörigen und dem Wunsch, mit der Familie zu feiern, zu finden.
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