Zwölf Jahre Haft für Ex-Abgeordnete: Gericht verurteilt Sängerin Povaliy wegen Kollaboration.

Zwölf Jahre Haft für Ex-Abgeordnete: Gericht verurteilt Sängerin Povaliy wegen Kollaboration
Zwölf Jahre Haft für Ex-Abgeordnete: Gericht verurteilt Sängerin Povaliy wegen Kollaboration

Urteil gegen Taisija Povaliy: Schuldig der Kollaboration

Nach Angaben von Espreso.tv: Ein Gericht hat die frühere ukrainische Volkskünstlerin und Ex-Abgeordnete der „Partei der Regionen“, Taisija Povaliy, zu zwölf Jahren Gefängnis verurteilt. Zusätzlich wurde die Einziehung ihres gesamten Vermögens angeordnet. Der Vorwurf: Sie habe die Russische Föderation nach 2014 unterstützt. Nach Beginn des Konflikts in der Ostukraine war Povaliy nach Russland ausgereist und hatte sich dort weiterhin auf die Seite des Aggressorstaates gestellt.

Das Strafmaß umfasst nicht nur die langjährige Haftstrafe, sondern auch ein 15-jähriges Berufsverbot für bestimmte Positionen. Bereits im Jahr 2023 hatte Povaliy die russische Staatsbürgerschaft angenommen, was ihren dauerhaften Aufenthalt im Land des Aggressors unterstreicht. Die Entscheidung des Gerichts ist ein klares Signal gegen Personen, die die Aggression Russlands unterstützen.

Vermögenseinziehung und rechtliche Schritte

Ende Oktober 2024 verfügte das Gericht zudem die Einziehung der Rechte an neun Liedern, einer Immobilie, einem BMW sowie einer Schreckschusswaffe. Im Februar 2025 reichte die Staatsanwaltschaft die Anklageschrift gegen Povaliy ein, was die Schwere der Vorwürfe und die besonderen Umstände des Falls unterstreicht. Die Behörden gehen damit konsequent gegen Kollaborateure vor.

Dieses Urteil ist Teil einer umfassenderen Aktion ukrainischer Strafverfolgungsbehörden gegen Personen, die Russlands Angriffskrieg unterstützen. Es spiegelt die wachsende gesellschaftliche Ablehnung von Kollaborateuren wider und zeigt das Bestreben des Staates, Handlungen, die die nationale Sicherheit gefährden, zur Rechenschaft zu ziehen. Die weiteren Verfahren in diesem Fall könnten sowohl die öffentliche Meinung als auch künftige Gesetzesinitiativen zur Bekämpfung von Kollaboration in der Ukraine beeinflussen.


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