Neuer Verteidigungsminister in Sicht: Selenskyj will Jewgeni Chmara statt Fedorow.

Neuer Verteidigungsminister in Sicht: Selenskyj will Jewgeni Chmara statt Fedorow
Neuer Verteidigungsminister in Sicht: Selenskyj will Jewgeni Chmara statt Fedorow

Wechsel an der Spitze des ukrainischen Verteidigungsministeriums

Nach Angaben von Espreso.tv: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj plant, dem Parlament Jewgeni Chmara als neuen Verteidigungsminister vorzuschlagen. Dies folgt auf den Rücktritt von Mychajlo Fedorow, der am 15. Juli erfolgte. Zeitgleich mit Fedorow verließ auch dessen Berater Serhij Sternenko seinen Posten.

Einen Tag später, am 16. Juli, verschärfte sich die Lage weiter, als Pawlo Jelisarow sein Rücktrittsgesuch einreichte. Noch am selben Tag versammelten sich Demonstranten auf dem Iwan-Franko-Platz in Kiew, um gegen die personellen Veränderungen in der Regierung zu protestieren. Die Teilnehmer der Kundgebung äußerten ihren Unmut über die Zustände im Verteidigungsressort.

Reaktionen auf den Rücktritt

Bemerkenswert ist, dass der Rücktritt von Mychajlo Fedorow in der Europäischen Union für Überraschung sorgte, wie EU-Kommissar Andrius Kubilius erklärte. Fedorow selbst berichtete von einem Ultimatum, das ihm der Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Oleksandr Syrskyj, gestellt habe. Pawlo Jelisarow bewertete die Umbesetzungen als 'großes Übel für die Verteidigungsfähigkeit des Landes', während Fedorow betonte, er habe während seiner Amtszeit 'das Land gerettet'.

Pawlo Jelisarow: 'Diese Personalwechsel sind ein großes Übel für die Verteidigungsfähigkeit des Landes.'

Die Lage im ukrainischen Verteidigungsministerium bleibt also angespannt. Die nächsten Schritte des Präsidenten und des Parlaments könnten den weiteren Verlauf maßgeblich beeinflussen. Vor dem Hintergrund der anhaltenden politischen und militärischen Spannungen in der Ukraine könnte die Ernennung eines neuen Ministers ein wichtiger Schritt zur Stabilisierung des Verteidigungssektors sein.

Die Reaktionen der Öffentlichkeit und der internationalen Gemeinschaft auf die personellen Veränderungen zeigen, wie stark sicherheitspolitische Fragen beachtet werden. Dies könnte künftige Regierungsentscheidungen zur Landesverteidigung erheblich prägen.


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