Trump und Putin treffen sich in Alaska: Warum Analysten vor Risiken warnen.

Trump und Putin treffen sich in Alaska: Warum Analysten vor Risiken warnen
Trump und Putin treffen sich in Alaska: Warum Analysten vor Risiken warnen
Vor dem geplanten Gipfeltreffen von Donald Trump und Wladimir Putin im Weißen Haus wurden die Erwartungen herabgesetzt, da anerkannt wurde, dass es möglicherweise keine konkreten Vereinbarungen geben wird. Trump selbst nannte das Treffen 'einführend' und erklärte, er werde in den ersten Minuten verstehen, ob Putin bereit ist, den Feuerstopp zu akzeptieren. Analysten glauben jedoch, dass Trumps improvisierte Vorbereitung eine Katastrophe für die globale Politik werden könnte.

Darüber berichtet der Guardian.

Analysten glauben, dass Putin einen klaren Plan hat, während Trump 'improvisiert'

Donald Trump wird, wie er früher äußerte, entweder den Kiewer und europäischen Führungskräften raten, 'weiter zu kämpfen', oder er wird mitteilen, dass 'eine Einigung erzielt werden kann'.

Analysten warnen, dass der Kreml dieses Treffen nutzen könnte, um ein für ihn vorteilhaftes Szenario voranzutreiben. Der ehemalige US-Botschafter in der Ukraine, John Herbst, wies darauf hin, dass Putin darauf abzielt, mit Trump eine Vereinbarung zu schließen, die dann Kiew und den europäischen Hauptstädten als bereits vollendeter Fakt präsentiert wird. Ein solches Szenario erinnert Experten bereits an den Ansatz der Jalta-Konferenz von 1945, als die entscheidenden Entscheidungen ohne Beteiligung der direkt Betroffenen getroffen wurden.

  • Die Ukraine und die europäischen Partner haben eine harte Haltung eingenommen.
  • Wolodymyr Selenskyj betonte, dass die Ukraine keinerlei Territorien abtreten werde, die Russland für einen neuen Angriff nutzen könnte, und damit Trumps Prognose über 'eine gewisse territoriale Abwechslung' praktisch zurückwies.

Kommentaratoren heben auch Trumps improvisierten Stil der Außenpolitik hervor, der sowohl helfen als auch schaden kann. Beispielsweise vermeiden Führer wie Xi Jinping solche Verhandlungen ohne sorgfältige Vorbereitung aufgrund der Unvorhersehbarkeit des amerikanischen Präsidenten. Insbesondere bemerkte die ehemalige Beraterin des Präsidenten, Fiona Hill, dass Putin 'Sparring' in solchen Situationen liebt und schnell reagieren sowie präzise antworten kann, während Trump 'oft einfach abwehrend reagiert' und sich verliert.

'Trump hat damals nicht ganz verstanden, was Putin ihm gesagt hat',

Russland soll Berichten zufolge auch über das Fehlen klarer Verfahren verärgert sein, aber das hinderte Putin nicht daran, sich auf das erste persönliche Treffen in dieser Amtszeit zu einigen.

Als sich das Gipfeltreffen zwischen Trump und Putin im Weißen Haus näherte, wurden die Erwartungen an konkrete Vereinbarungen gesenkt, obwohl Analysten warnen, dass Trumps improvisierter Ansatz sich als gefährlich in der globalen Politik erweisen könnte. Die Ukraine und die europäischen Partner haben bereits entschlossen, ihre Positionen nicht aufzugeben, während Wolodymyr Selenskyj Prognosen über 'eine gewisse territoriale Abwechslung' im Falle einer Einigung zurückgewiesen hat.

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