Wasserpreise in der Ukraine bis Februar 2026 eingefroren.
Keine Erhöhung der Wasser- und Abwassergebühren bis 2026
Nach Angaben von Novyny.live: Die Tarife für die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung in der Ukraine bleiben mindestens bis Februar 2026 unverändert. Sie wurden auf dem Stand vom 24. Februar 2022 eingefroren. Für die Verbraucher bedeutet dies Planungssicherheit, da in den kommenden Jahren keine Preiserhöhungen für diese Dienstleistungen zu erwarten sind.
Die aktuellen Preise in Kiew
Wie hoch sind die Gebühren konkret? In der Hauptstadt Kiew kostet ein Kubikmeter Wasser weiterhin 30,38 UAH, darin enthalten sind 5,06 UAH Mehrwertsteuer. Aufgeschlüsselt setzt sich der Preis aus 16,16 UAH (inkl. 2,69 UAH MwSt.) für die Wasserversorgung und 14,22 UAH (inkl. 2,37 UAH MwSt.) für die Abwasserentsorgung pro Kubikmeter zusammen. Diese Preisstabilität erleichtert den Haushalten die Budgetplanung.
Ursprünglich hatte die Nationale Kommission für die Regulierung der Energiewirtschaft und kommunale Dienstleistungen (NKRECP) eine Überprüfung der Tarife für 37 Wasserwerke zum 1. Januar 2026 geplant. Diese Überprühung wurde jedoch ausgesetzt, sodass die Preise bis zum genannten Termin stabil bleiben.
- Die maximale monatliche Grundgebühr („Abonnementservice“) beträgt im Februar 2026 weiterhin 94,38 UAH (inkl. MwSt.).
- Der Tarif für die zentrale Wasserversorgung für juristische Personen liegt bei 47,19 UAH (inkl. MwSt.).
- Der Tarif für die zentrale Abwasserentsorgung für Unternehmen beträgt ebenfalls 47,19 UAH (inkl. MwSt.).
Die Entscheidung schafft für private Haushalte und Unternehmen gleichermaßen finanzielle Vorhersehbarkeit in einem wichtigen Bereich der Daseinsvorsorge.
Die Festsetzung der Wasser- und Abwassertarife bis 2026 ist ein wichtiger Schritt, um Stabilität für die ukrainischen Verbraucher in wirtschaftlich unsicheren Zeiten zu gewährleisten.
Die Bürger können ihre Ausgaben für Versorgungsleistungen kalkulieren, ohne mit plötzlichen Preissprüngen rechnen zu müssen. Auch für die Wirtschaft ist die stabile Lage bei den Gebühren für juristische Personen ein positives Signal. Die Maßnahme der Regulierungsbehörde zielt darauf ab, soziale Härten abzufedern und die Bevölkerung in einer schwierigen Phase nicht zusätzlich finanziell zu belasten.
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