Fernsehmoderatorin Anna Tulyeva überlebt Raketenangriff in Kiew.
Augenzeugenbericht aus der Kriegszone: Moderatorin schildert den Angriff
Nach Angaben von TSN.ua: Bei einem massiven russischen Raketenangriff auf die Ukraine in der Nacht zum 3. Februar 2023 wurde auch die Fernsehmoderatorin Anna Tulyeva zur unmittelbaren Augenzeugin. Eine der russischen Drohnen traf ein Hochhaus im linksufrigen Stadtteil der Hauptstadt Kiew, wo sich die Journalistin zu diesem Zeitpunkt aufhielt. Solche Angriffe auf zivile Infrastruktur sind leider kein Einzelfall mehr, sondern prägen den Alltag im Krieg.
Tulyeva, die unter anderem den Videoblog zum 'Eurovision Song Contest Ukraine' und 'Junior Eurovision Song Contest' moderiert, schilderte ihre Erlebnisse unmittelbar nach der Explosion. Sie sagte:
'Ich war völlig benommen. Danke, mein Schutzengel.' Anna Tulyeva
Erstaunlicherweise blieben in ihrer Wohnung alle Fenster bis auf eines intakt, das lediglich einen Riss davontrug.
Über den Moment des Einschlags berichtete sie weiter:
'Ich bin schockiert. Ich hatte den Eindruck, diese Drohne fliegt direkt auf meinen Kopf zu. Der ganze Hof liegt in Trümmern. Zu sagen, alle Nachbarn seien schockiert, ist eine gewaltige Untertreibung.' Anna Tulyeva
Ihr Bericht macht die beklemmende Realität greifbar, der sich die Zivilbevölkerung Kyjiws bei jedem Luftalarm ausgesetzt sieht.
Der Krieg als allgegenwärtige Bedrohung
Dieser Vorfall veranschaulicht die permanente Gefahr, unter der die Menschen in ukrainischen Städten leben müssen. Angriffe auf Wohngebiete sind zur traurigen Routine geworden und hinterlassen nicht nur physische Zerstörung, sondern auch tiefe psychische Narben.
Persönliche Zeugnisse wie dieses unterstreichen die Dringlichkeit internationaler Unterstützung und Solidarität mit der Ukraine in ihrer Verteidigung gegen diese Angriffe.
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