Festgenommene Organisatoren des Terroranschlags in Kiew: SBU enthüllt Rekrutierungsschema der RF.
Nach Angaben von ТСН: Der Sicherheitsdienst der Ukraine hat gemeinsam mit der Nationalpolizei drei Personen festgenommen, die am 11. Dezember einen Doppelanschlag im Darnytskyi-Distrikt Kiews verübt haben. Die Verdächtigen wurden innerhalb von sechs Stunden nach den Explosionen festgenommen. Sie handelten auf Anweisung russischer Geheimdienste.
Den Informationen der Strafverfolgungsbehörden zufolge sind die Festgenommenen – Bürger der Ukraine im Alter von 23, 25 und 27 Jahren, stammend aus den Regionen Odessa und Donezk. Sie arbeiteten im Bauwesen in der Hauptstadt und suchten nach "einfachen Verdienstmöglichkeiten" in Telegram-Kanälen, wo sie vom Feind rekrutiert wurden.
Die Täter erhielten den Auftrag, einen Terroranschlag zu verüben. Um keine Aufmerksamkeit zu erregen, kauften sie Komponenten für selbstgebaute Sprengsätze in verschiedenen Geschäften.
„Nach der Herstellung des Sprengstoffs platzierten sie ihn an den Koordinaten, die ihnen der Kurator gab. Um die Explosion zu übertragen und zu koordinieren, stellten sie in der Nähe des Anschlagsortes Mobiltelefone auf, die im Online-Modus dem Feind Videoübertragungen übermittelten“, heißt es in der Mitteilung.
Die erste Explosion ertönte in einem Industriegebiet, wo Nationalgardisten patrouillierten. Einer von ihnen starb, ein anderer Soldat und ein Sicherheitsbeamter wurden verletzt. Die nächste Explosion ereignete sich, als die Polizeibeamten am Tatort eintrafen, wodurch zwei Polizisten verletzt wurden.
„SBU und Nationalpolizei haben operative die Identität der Täter festgestellt und sie an ihrem Wohnsitz festgenommen. Im Rahmen des Strafverfahrens nach dem Artikel „Terrorakt, der zum Tod eines Menschen geführt hat“ werden den Tätern Vorwürfe gemacht“, teilte die SBU mit.
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Wir erinnern daran, dass am Nachmittag des 11. Dezember in Kiew eine Explosion in der Revuцьkoho-Straße im Darnytskyi-Distrikt stattfand. Es wurde berichtet, dass infolge der Detonation eines unbekannten Geräts eine Person starb und eine weitere verletzt wurde.
Der Vorsitzende des öffentlichen Rates beim Innenministerium (2019-2021) Volodymyr Martynenko merkte an, dass der Feind Sprengstoffe unter gewöhnlichen Gegenständen tarnt, weshalb es wichtig ist, auf alles, was uns umgibt, zu achten. Dies können Telefone, Taschen oder Dokumente sein. Bei Entdeckung verdächtiger Gegenstände sollten die entsprechenden Dienste unverzüglich alarmiert werden.
Dieser Vorfall unterstreicht die Ernsthaftigkeit der Sicherheitslage in der Ukraine sowie die Gefahr, die von eingeschleusten Sprengstoffen ausgeht. Die Behörden werden weiterhin Maßnahmen zur Verhinderung terroristischer Aktivitäten und zum Schutz der Bürger ergreifen.
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