Miroshnychenko will ESC-Vorentscheid reformieren: Juror-Kommentare sollen erst nach Zuschauervoting kommen.

Miroshnychenko will ESC-Vorentscheid reformieren: Juror-Kommentare sollen erst nach Zuschauervoting kommen
Miroshnychenko will ESC-Vorentscheid reformieren: Juror-Kommentare sollen erst nach Zuschauervoting kommen

Kritik an Juror-Kommentaren während des Votings

Nach Angaben von TSN.ua: Der Moderator des ukrainischen ESC-Vorentscheids, Timur Miroshnychenko, hat die Kommentare der Jurorin Ruslana während der Liveshow scharf kritisiert und als inakzeptabel bezeichnet. Ruslana, die Siegerin des Eurovision Song Contest 2004, hatte die Auftritte der Finalisten, darunter der Zweitplatzierte LAUD und das Duo Lelеka, live kommentiert. Miroshnychenko zeigte sich besorgt, dass solche Einwürfe der Jury das Publikumsvoting beeinflussen könnten, was aus seiner Sicht nicht passieren dürfe.

Geplante Reform: Juror-Stimmen erst nach dem Publikumsvoting

Infolge des Vorfalls kündigte Miroshnychenko an, eine Änderung des Wettbewerbsformats voranzutreiben. Er erklärte:

„Ich finde das einfach nicht akzeptabel.“
Sein konkretes Ziel ist es, dass die Jury-Kommentare künftig erst nach Abschluss der öffentlichen Abstimmung erfolgen sollen. Dazu sagte er:
„Ich werde mich dafür einsetzen, dass diese ein Prozent (an Juror-Kommentaren) erst nach dem Ende des Zuschauervotings kommt.“

Der Vorentscheid wird vom öffentlich-rechtlichen Sender „Suspilne“ organisiert, der in diesem Jahr mit einigen Kontroversen um den Wettbewerb konfrontiert war. Miroshnychenko will weiter an der Verbesserung des Formats arbeiten, um mehr Transparenz und Fairness im Abstimmungsprozess zu gewährleisten. Solche Debatten sind für die Glaubwürdigkeit nationaler Vorentscheide von zentraler Bedeutung.

Der Vorfall unterstreicht, wie wichtig ein unvoreingenommenes Publikumsvoting ist, wenn Jury-Meinungen die Zuschauerentscheidung verzerren könnten. Miroshnychenkos Initiative für eine Reform könnte daher ein wichtiger Schritt sein, um das Vertrauen in den nationalen Auswahlprozess zurückzugewinnen – was letztlich auch die Chancen beim internationalen Eurovision Song Contest beeinflussen kann.


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