Die Ermittlungen nennen die Brandursache in der Schweiz: 40 Tote durch Pyrotechnik in einer Bar.

Die Ermittlungen nennen die Brandursache in der Schweiz: 40 Tote durch Pyrotechnik in einer Bar
Die Ermittlungen nennen die Brandursache in der Schweiz: 40 Tote durch Pyrotechnik in einer Bar

Nach Angaben von ТСН: Die Schweizer Ermittlungsbehörden haben offiziell die Ursache des katastrophalen Brandes in der Bar Le Constellation im Skiort Crans-Montana bekannt gegeben. Die Tragödie forderte das Leben von 40 Menschen, und die Ursache war die Explosion von pyrotechnischen Materialien, die an Champagnerflaschen befestigt waren.

Fatales Versäumnis während der Party

Die Generalstaatsanwältin des Kantons Wallis, Béatrice Piller, gab auf einer Pressekonferenz bekannt, dass das Feuer durch die Verwendung von Bengalischen Feuerwerken oder pyrotechnischen Kerzen während der Getränkeausgabe entfacht wurde. Die Flaschen wurden zu nah an der Decke gehalten, und die Flammen breiteten sich sofort auf die Baukonstruktionen aus. Die Aussagen von Augenzeugen bestätigen, dass sich das Feuer 'extrem schnell und umfassend' ausbreitete.

Nach Angaben der Polizei sind bereits 40 Todesfälle bestätigt, und 119 Menschen wurden verletzt, von denen sich die meisten in kritischem Zustand befinden. Viele der Verletzten mussten aufgrund schwerer Atemwegverbrennungen in ein künstliches Koma versetzt werden.

Zur Rettung der Menschen wurde eine internationale Operation mit 41 Rettungsfahrzeugen und 13 Hubschraubern organisiert, darunter aus Frankreich und Italien. Unter den identifizierten Opfern befinden sich Staatsangehörige aus der Schweiz, Frankreich, Italien und Serbien.

Ermittlungen und strafrechtliche Verantwortlichkeit

Die Ermittler überprüfen die Eigentümer der Einrichtung und die Organisatoren der Party und konzentrieren sich dabei auf folgende Aspekte:

  • Einhaltung der Brandschutzbestimmungen und Funktionsfähigkeit der Feuerlöscher;

  • Zugang zu Evakuierungswegen und deren Zustand in Zeiten der Panik;

  • tatsächliche Anzahl der Personen im Vergleich zur offiziellen Kapazität der Bar;

  • Qualität der Materialien, die für die Inneneinrichtung verwendet wurden.

Wenn die Schuld bewiesen wird, könnten die Verantwortlichen wegen fahrlässiger Tötung und schwerer Körperverletzung angeklagt werden.

Aufgrund der schweren Körperverletzungen läuft das Identifizierungsverfahren nach den Protokollen großer Katastrophen. Spezialisten verwenden DNA-Analysen, zahnärztliche Unterlagen und die Analyse persönlicher Gegenstände. Die Behörden appellieren an die Angehörigen um Geduld und betonen die Notwendigkeit, Fehler zu vermeiden. Ein Mitglied des Regierungsrates, Stefan Ganzer, nannte dieses Ereignis 'eine beispiellose Tragödie in der Geschichte des Kantons'.

Zur Erinnerung: Die Silvesternacht in dem Elite-Skiort Crans-Montana wurde zu einer der schlimmsten Tragödien in der Geschichte der Schweiz. Bei dem Brand in der beliebten Bar kamen etwa 40 Menschen ums Leben, mehr als einhundert befinden sich mit schweren Verbrennungen in den Krankenhäusern. Die ukrainische Botschaft klärt derzeit, ob unter den Opfern auch Ukrainer waren.

Diese Tragödie im Skigebiet Crans-Montana war ein harter Schlag für die lokale Gemeinschaft und die Tourismusindustrie. Die Behörden versprechen, eine gründliche Untersuchung durchzuführen, um die Ursachen des Vorfalls zu klären und ähnliche Fälle in Zukunft zu verhindern. Die Reaktionen von Behörden und Gesellschaft zeugen von der Ernsthaftigkeit der Situation und der Bedeutung der Sicherheitsfragen während öffentlicher Veranstaltungen.


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