Untersuchung des Unfalls in Lissabon: gerissenes Kabel und defekte Bremsen.

Untersuchung des Unfalls in Lissabon: gerissenes Kabel und defekte Bremsen
Untersuchung des Unfalls in Lissabon: gerissenes Kabel und defekte Bremsen

Tragödie in Lissabon: Kabel gerissen

Nach Angaben von The Sun: In Lissabon ereignete sich ein schrecklicher Vorfall: Durch das Reißen eines Kabels kam es zu einem katastrophalen Aufzugunfall, bei dem 16 Menschen ihr Leben verloren, bestätigten die Ermittler. Ein erster Bericht zeigte, dass der Notbremsmechanismus aktiviert wurde, aber dies nicht ausreichte, um die schnell fallende Kabine zu stoppen.

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Unter den Opfern waren Kayleigh Smith, 36, und William Nelson, 44, sowie ein weiteres britisches Opfer, dessen Identität noch nicht bekannt gegeben wurde.

Details des Unfalls

Nach vorläufigen Angaben haben zwei verbundene Kabinen der Glória-Straßenbahn nur sechs Meter zurückgelegt, als sie plötzlich die Stromversorgung des Verbindungskabels verloren. Der Bremsmechaniker aktivierte sofort die pneumatische und die Handbremse, aber das half nicht, um die Bewegung zu stoppen.

Trotz der Versuche, die Kabine zu stoppen, beschleunigte die obere Kabine nach unten, entgleiste und prallte mit einer Geschwindigkeit von 37 Meilen pro Stunde gegen Ziegelhäuser. Vom Kabelriss bis zur Kollision vergingen etwa 50 Sekunden.

Die Behörden haben ein vorläufiges Ermittlungsverfahren eingeleitet, das bestätigte, dass alle technischen Inspektionen und Protokolle eingehalten wurden. Eine visuelle Inspektion wurde am Morgen durchgeführt, aber das gerissene Kabel war „ohne Demontage“ der technischen Ausrüstung nicht inspectierbar.

Es stellte sich heraus, dass das gerissene Kabel „immer noch innerhalb seiner nützlichen Lebensdauer“ war, da es erst seit 337 Tagen von geplanten 600 Tagen in Betrieb war.

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Reaktionen der Angehörigen

Die Familien der verstorbenen Briten äußerten ihre tiefe Trauer. Tatjana und Will Nelson waren bekannte Persönlichkeiten in der Theaterszene. In einer Polizeierklärung werden die Worte von Kayleighs Familie zitiert:

„Kayleigh war von ihrer Familie und Freunden für ihren witzigen und freundlichen Charakter geliebt, ihre Freundlichkeit zeigte sich in ihrer Arbeit.“

Wills Bruder fügte hinzu:

„Worte können nicht ausdrücken, wie wir uns fühlen, aber zu versuchen, es zu erklären, ist unmöglich.“

Opferzahl und Umstände

Zu den Opfern gehören auch fünf Portugiesen, zwei Koreaner und Kanadier sowie je ein Passagier aus der Schweiz, der Ukraine, Frankreich und den USA. Die Polizei bestätigte, dass unter den 22 weiteren Hospitalisierten keine Briten waren.

AP

Die Situation sorgt sowohl in Lissabon als auch darüber hinaus für tiefes Entsetzen. Die Behörden haben sich verpflichtet, Maßnahmen zu ergreifen, um die Sicherheit der Verkehrssysteme zu verbessern, damit solche Tragödien in Zukunft nicht mehr geschehen.


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