Trump zieht Parallele: Ukraine-Konflikt sei für USA so irrelevant wie der Iran.
Trumps Äußerungen zum Ukraine-Krieg
Nach Angaben von Novyny.live: US-Präsident Donald Trump hat den Krieg in der Ukraine mit den Geschehnissen im Nahen Osten gleichgesetzt und scharfe Kritik an den Verbündeten geübt. In einem Gespräch mit Bundeskanzler Friedrich Merz stellte Trump klar: 'Auch die Ukraine ist nicht unser Krieg.' Damit reagierte er auf Merz' vorherige Bemerkung, der Iran-Konflikt sei 'nicht ihr Krieg'.
Bereits früher hatte Trump betont, dass der russische Angriff auf die Ukraine keine direkte Bedrohung für die USA darstelle. Ohne amerikanische Hilfe, so seine Überzeugung, 'wäre die Ukraine innerhalb eines Tages erledigt'. Gleichzeitig forderte er von der NATO Unterstützung im Falle einer Konfrontation mit dem Iran. Sollte das Bündnis diese verweigern, drohe ihm eine 'schlechte Zukunft'. Diese Wortmeldung unterstreicht Trumps wiederkehrende Forderung, dass die europäischen Partner mehr Verantwortung für ihre eigene Sicherheit übernehmen müssten.
Donald Trump: 'Ich wünschte, all diese jungen Leute würden aufhören zu sterben. Sie werden einfach abgeschlachtet. Es ist wie ein Gemetzel. Was dort passiert, ist entsetzlich.'
Die Aussagen spiegeln Trumps bekannte außenpolitische Haltung wider, die nationale Interessen der USA in den Vordergrund stellt und das Engagement in internationalen Konflikten grundsätzlich infrage stellt. Indem er die Lage in der Ukraine mit jener im Iran vergleicht, signalisiert er den Wunsch, militärische Auslandseinsätze zu reduzieren. Für ihn sind beide Konflikte offenbar nicht von strategischer Bedeutung für Amerika. In Zeiten globaler Spannungen und politischer Umbrüche könnten seine Worte die Debatte über die künftige Rolle der USA in der Welt neu entfachen.
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