Trump zu Ukraine-Frieden: Beide Seiten wollen Deal, Kiew kennt Details.
Neue Gesprächsrunde zu Friedensverhandlungen
Nach Angaben von Novyny.live: Der ehemalige US-Präsident Donald Trump äußerte die Ansicht, dass sowohl der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj als auch der russische Präsident Wladimir Putin ein Friedensabkommen anstreben würden. Trump betonte, dass die Ukraine bereits über die genauen Parameter einer solchen Vereinbarung informiert sei. Er verwies dabei auf Selenskyjs Rede in Davos, in der dieser seinen Willen zu einem Deal bekundet habe.
Im Rahmen der Friedensbemühungen kündigte Selenskyj ein trilaterales Treffen in den Vereinigten Arabischen Emiraten für den 22. Januar an. Dort sollen vor allem Fragen zu den umkämpften Gebieten in der Ostukraine erörtert werden. Solche direkten Gespräche gelten als entscheidend für jeden Fortschritt.
Vorwürfe gegen die aktuelle US-Regierung
In seiner Stellungnahme kritisierte Trump scharf die Regierung von Präsident Joe Biden. Er warf ihr vor, bereits 350 Milliarden Dollar für den Krieg ausgegeben zu haben. Ein schneller Friedensschluss, so Trump, könne hingegen zahlreiche Menschenleben retten. Er erklärte, er würde einen solchen Deal am liebsten sofort umsetzen.
'Jedes Mal, wenn wir uns treffen, läuft es gut. Wenn man sich nicht trifft, passiert nichts.' — Donald Trump
Laut Trump liegt ein US-Dokument mit Sicherheitsgarantien für die Ukraine bereits in bereiter Ausführung. Dies könnte ein wichtiger Baustein für eine künftige Einigung zwischen den Konfliktparteien sein. Die Entwicklung wird genau beobachtet, da die Position der USA stets ein gewichtiger Faktor in diesem Krieg war.
Trumps Äußerungen und das angekündigte Dreier-Treffen unterstreichen, dass trotz der festgefahrenen Frontlage diplomatische Aktivitäten im Hintergrund weitergehen. Die Zusammenkunft in den Emiraten wird als ein möglicher Testlauf für ernsthafte Verhandlungen gewertet. Der Ausgang könnte signalisieren, ob in absehbarer Zeit eine politische Lösung denkbar ist oder der militärische Konflikt weiter dominieren wird.
Lesen Sie auch
- US-Rolle im Fokus: Wie ein Brief an Putin die diplomatische Bühne verändert
- Trump gibt grünes Licht für Gipfel zwischen Selenskyj und Putin: Friedensangebot nach Moskau geschickt
- Nächtlicher Großangriff abgewehrt: Ukraine meldet 198 abgeschossene Drohnen
- Selenskyj fordert Putin zu direkten Gesprächen auf: Ein Brief als Friedenssignal
- Kiew schlägt Putin einen neuen Friedensplan vor: Was Selenskyj in einem offenen Brief fordert
- 705 Kinder seit Beginn des Krieges getötet: Die Ukraine ehrt die Opfer russischer Aggression

