Trump warnt vor Starmer-China-Kurs: 'Sehr gefährlich' für Großbritannien.
Trumps Warnung vor britisch-chinesischer Zusammenarbeit
Nach Angaben von TSN.ua: Der frühere US-Präsident Donald Trump hat sich besorgt über die wirtschaftliche Annäherung Großbritanniens an China geäußert. Anlass ist der Besuch von Premierminister Keir Starmer in Peking. Trump bezeichnete den britischen Kurs einer Vertiefung der Beziehungen zu China als 'sehr gefährlich' und unterstrich damit die seiner Ansicht nach damit verbundenen Risiken. Diese Kritik erfolgt vor dem Hintergrund eines anhaltenden geopolitischen Wettbewerbs zwischen den USA und China.
Premierminister Keir Starmer betonte hingegen sein Ziel, 'reifere und durchdachtere' Beziehungen zu China aufzubauen. Die Gespräche in Peking hätten, so Starmer, zu einer besseren Marktzugangsperspektive für britische Unternehmen in China geführt. Die Verbesserung der Beziehungen zu Peking zählt er zu seinen außenpolitischen Prioritäten und hob die Bedeutung der wirtschaftlichen Kooperation hervor.
Trumps eigene China-Pläne und europäische Initiativen
Trump selbst plant für April einen Besuch in China, was sein eigenes Interesse an der Gestaltung dieser Beziehungen zeigt. Parallel dazu hat China jüngst Pläne der EU-Kommission kritisiert, risikobehaftete Anbieter aus kritischen Telekommunikationsnetzen auszuschließen. Die China-Politik bleibt ein zentrales Thema in Europa: Im Dezember 2025 reiste der französische Präsident Emmanuel Macron nach China, und auch der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz plant einen Besuch.
Die unterschiedlichen Positionen von Trump und Starmer verdeutlichen die gegensätzlichen außenpolitischen Ansätze, die die künftigen internationalen Beziehungen prägen könnten. Eine vertiefte Partnerschaft mit China verspricht zwar wirtschaftliche Vorteile, birgt aber auch Risiken, die von internationalen Partnern wie den USA genau beobachtet werden. Großbritanniens neuer China-Kurs bleibt damit ein zentraler Punkt auf der weltpolitischen Agenda.
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