NATO unter Druck: Trump droht mit Stopp der Ukraine-Hilfe wegen der Straße von Hormus.
Trumps Wut über mangelnde Unterstützung der Verbündeten
Nach Angaben von Novyny.live: Donald Trump ist verärgert, weil europäische Staaten sich weigern, bei der Sicherung der Straße von Hormus zu helfen. Der frühere US-Präsident droht der NATO nun damit, die Unterstützung für die Ukraine einzustellen. Bereits im März dieses Jahres forderte er das Bündnis auf, endlich aktiv zu werden und die wichtige Wasserstraße freizuhalten.
Trump reagierte auf die Zurückhaltung der Partner mit einem ungewöhnlichen Vorschlag: Sie sollten entweder Öl aus den USA kaufen oder es sich in der Straße von Hormus selbst holen. Diese Äußerung sorgte bei einigen Beamten für Unruhe – sie erklärten, es sei „nicht ihr Krieg“. Drei mit den Gesprächen vertraute Personen bestätigten, dass Trump als Reaktion damit drohte, die Lieferungen im Rahmen des NATO-Programms PURL zur Bewaffnung der Ukraine zu stoppen. Dieser Schritt zeigt, wie sehr Trump die transatlantische Solidarität an konkrete Gegenleistungen knüpft.
Reaktionen aus der NATO und internationale Verwicklungen
NATO-Generalsekretär Mark Rutte drängte darauf, eine gemeinsame Erklärung der Mitgliedsstaaten zu veröffentlichen, in der die Bereitschaft des Bündnisses bekundet wird, bei der Sicherung der Straße von Hormus zu helfen. Zwei Tage vor der Veröffentlichung dieser Erklärung führte Rutte mehrere Gespräche mit Trump und US-Außenminister Marco Rubio. Die Erklärung wurde rasch formuliert, weitere Länder schlossen sich ihr später an.
Trump setzt die NATO weiterhin massiv unter Druck, wenn es um die Unterstützung der Ukraine geht. Dies verdeutlicht, wie komplex die internationalen Beziehungen in diesem Bereich sind. Die aktuelle Lage offenbart die wachsende Spannung zwischen den USA und ihren europäischen Partnern – insbesondere im Spannungsfeld zwischen globaler Energiesicherheit und militärischer Hilfe für die Ukraine.
„Nicht ihr Krieg“
Trumps Forderungen nach einem stärkeren Engagement der NATO könnten zudem auf die größeren geopolitischen Herausforderungen hinweisen, vor denen das Bündnis im Nahen Osten und in Europa steht.
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