Trump über Venezuela: Wahlen werden um 18 Monate verschoben, Bedrohung eines neuen Eindringens.

Trump über Venezuela: Wahlen werden um 18 Monate verschoben, Bedrohung eines neuen Eindringens
Trump über Venezuela: Wahlen werden um 18 Monate verschoben, Bedrohung eines neuen Eindringens

Nach Angaben von ТСН: Der US-Präsident Donald Trump erklärte in einem Interview mit NBC News, dass die Wahlen in Venezuela in den nächsten 30 Tagen nicht stattfinden werden. Er betonte, dass das Land zuerst "heilen" müsse, und der Wiederherstellungsprozess bis zu 18 Monate in Anspruch nehmen und erhebliche finanzielle Mittel erfordern könnte.

Trump betonte, dass diese Ausgaben laut vorläufigen Schätzungen Washingtons durch die Öleinnahmen Venezuelas gedeckt werden könnten. Dabei behauptete er, dass die USA sich nicht im Krieg mit Venezuela befinden.

„Nein, wir sind nicht im Krieg. Wir kämpfen gegen Drogenhändler und Menschen, die ihre Gefängnisse leeren und Drogenabhängige sowie psychisch Kranke in unser Land schicken“, sagte der US-Präsident.

Der Präsident informierte auch, dass die venezolanische Vizepräsidentin Delcy Rodríguez, die nach dem Sturz von Nicolás Maduro faktisch das Land leitete, derzeit mit der US-Regierung zusammenarbeitet.

Trump erklärte, dass ein Team hochrangiger Beamter, darunter Außenminister Marco Rubio, Verteidigungsminister Pete Gage, stellvertretender Leiter der Weißes Hauses Stephen Miller und Vizepräsident JD Vance, die Kontrolle über die Prozesse in Venezuela führen wird.

Darüber hinaus schloss der US-Präsident die Möglichkeit einer erneuten Militäroperation in Venezuela nicht aus, falls die neue Regierung in Caracas aufhören sollte, mit Washington zusammenzuarbeiten.

„Wir sind darauf vorbereitet. Tatsächlich haben wir das sofort geplant“, sagte Trump auf die Frage nach einer möglichen erneuten Invasion.

Seiner Meinung nach, obwohl ein solches Szenario unwahrscheinlich ist, könnte es eintreten, wenn die venezolanische Führung sich weigert, den Anforderungen der USA nachzukommen.

Nicolás Maduro und seine Frau Cilia Flores wurden festgenommen und in die USA gebracht, wo ihnen Drogen-Terrorismus, Drogenimport, illegaler Waffenbesitz und Verschwörung gegen die USA vorgeworfen wird.

Zum jetzigen Zeitpunkt hat die amerikanische Regierung keine Informationen über den Aufenthaltsort von Nicolás Maduro preisgegeben. Laut Sky News soll er bald vor Gericht stehen.

Im November 2025 hatten Donald Trump und Nicolás Maduro ein Telefonat, in dem der amerikanische Präsident deutlich machte, dass der venezolanische Führer eine begrenzte Zeit hat, um freiwillig von seinem Amt als Präsident zurückzutreten.

Die Situation in Venezuela bleibt angespannt, da die Zukunft des Landes und die Stabilität in der Region von neuen politischen Entscheidungen abhängen. Die Zusammenarbeit mit den USA und die Möglichkeit einer militärischen Intervention unterstreichen die Komplexität und Vielschichtigkeit dieses Konflikts, der wahrscheinlich in den kommenden Monaten im Mittelpunkt des internationalen Interesses stehen wird.


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