Trumps erneutes Interesse an Grönland: Sicherheitsgarantien und Kaufpläne in Davos.
Trumps Aussagen zu Grönland in Davos
Nach Angaben von Novyny.live: Bei seinem Auftritt auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos am 21. Januar erklärte US-Präsident Donald Trump die Bereitschaft der Vereinigten Staaten, die Sicherheit Grönlands zu garantieren. Er verwies dabei auf die historische Situation im Zweiten Weltkrieg, als Dänemark sich und Grönland nicht gegen Deutschland verteidigen konnte. Trump betonte, dass die USA die Insel nach Kriegsende an Dänemark zurückgegeben hätten. Sein zentraler Satz lautete:
„Kein anderes Land oder Bündnis außer den Vereinigten Staaten ist in der Lage, die Sicherheit Grönlands zu gewährleisten.“
Internationale Reaktionen auf die Äußerungen
Darüber hinaus brachte Trump erneut sein Interesse an einem Kauf Grönlands zum Ausdruck und bezeichnete die Region als „riesiges Stück Eis ohne nennenswerte Ressourcen“. Diese Aussagen stießen in der internationalen Gemeinschaft auf Resonanz, da Grönland eine autonome Region innerhalb des Königreichs Dänemark ist und Fragen der Souveränität berührt werden. Die Debatte um die strategische Bedeutung der Arktis gewinnt dadurch weiter an Schärfe.
Vor diesem Hintergrund bekräftigte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj seine Unterstützung für Dänemarks Souveränität und territoriale Integrität über Grönland und unterstrich die Bedeutung regionaler Stabilität.
Trumps kombinierte Ankündigung von Sicherheitsgarantien und Kaufinteresse hat somit eine breite internationale Diskussion ausgelöst. Der Vorfall unterstreicht die wachsende geopolitische Rivalität in der Arktis, wo der Wettlauf um Ressourcen und strategische Seeweite zunimmt. Das weitere Vorgehen der USA und die Reaktionen Dänemarks sowie anderer Anrainerstaaten werden die politische Lage in der Region nachhaltig prägen.
Lesen Sie auch
- Rückkehr zu den Istanbuler Abmachungen? Moskau bringt neuen Friedensvorschlag ins Spiel
- Ukraine: Russische Angriffe auf 15 Regionen – Selenskyj fordert bessere Luftabwehr
- Angriff auf Rüstungsbetrieb: Ukrainische Raketen treffen Fabrik in Russland
- Putins Bitte um Unterstützung: Warum das russische Regime laut Experten geschwächt ist
- Keine Panik auf der Krim – doch Treibstoffprobleme könnten die Lage kippen lassen
- 160 ukrainische Soldaten kehren heim: Details zum jüngsten Gefangenenaustausch

