Trump vor dem Treffen mit Selenskyj: Optimistisch über eine Friedensvereinbarung.
Nach Angaben von ТСН: Der US-Präsident Donald Trump äußerte vor dem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj Optimismus über die Möglichkeit eines Friedensabkommens.
In einem telefonischen Interview mit der Zeitung The New York Post bemerkte er:
„Ich denke, wir haben ganz gute Chancen dafür“.
Trump betonte, dass es ihm bereits gelungen sei, „acht Kriege zu beenden“, jedoch sei der Krieg Russlands gegen die Ukraine „der schwierigste“. Er unterstrich:
„Aber ich denke, dass wir das schaffen werden“.
Außerdem glaubt der US-Präsident, dass die Ukraine und Russland bereit sind, den Konflikt zu beenden, und stellte fest:
„Ich denke, sie [also die Ukraine] wollen das jetzt tun, und ich denke, Russland will das auch tun. Aber jedes Mal, wenn einer das tun will, will der andere es nicht“.
Neuer Friedensvorschlag
Derzeit gibt es in den Verhandlungen einen neuen Friedensvorschlag, der aus 20 Punkten besteht - eine Variante des 28-Punkte-Plans, der von Trumps Verhandlungsführern Steve Biegun und Jared Kushner entwickelt wurde. Eine der wesentlichen Unterschiede betrifft die Frage der Territorien, insbesondere den Status des unbesetzten Teils des Donbass. Der Vorschlag von Kiew zur Schaffung einer demilitarisierten „freien Wirtschaftszone“ hat bislang keine Antwort vom Präsidenten Russlands, Wladimir Putin, erhalten, der auf dem Verzicht der Ukraine auf die befestigte Nord-Donezk-Region bestanden hat.
Position zum Plan Selenskyjs
In einem zusätzlichen Interview mit der Zeitung Politico bemerkte Trump, dass er den Plan von Selenskyj bisher nicht unterstützt:
„Er hat nichts, bis ich zustimme. Lassen Sie uns also sehen, was er hat“.
Die Verhandlungen zwischen den USA, der Ukraine und Russland werden fortgesetzt, und die weitere Entwicklung könnte erheblichen Einfluss auf den Verlauf des militärischen Konflikts haben. Es ist wichtig, die Reaktionen aller Parteien auf die neuen Initiativen zu beobachten, da dies ein wichtiger Schritt zur Erreichung des Friedens in der Region sein könnte.
Lesen Sie auch
- Wie Pakistan zur Drehscheibe zwischen Washington und Teheran wurde – Trump verlängert Waffenruhe auf Bitte aus Islamabad
- Waffenruhe zwischen Israel und Libanon vereinbart – Bedingungen und Termin für Folgegespräche stehen fest
- Warum Israel im Libanon-Konflikt ohne klaren Plan agiert – wie der Iran seine „Achse des Widerstands“ ausbaut
- Die USA entscheiden über den Fortgang der Verhandlungen zwischen der Ukraine und Russland – welche Rolle die amerikanischen Partner spielen
- Trotz Waffenruhe: Iran und USA liefern sich neue Angriffe – Raketen und ein Tanker im Fokus
- Angriff auf Irans Insel Keschm: US-Militär schlägt zurück

