Drittes Armeekorps startet Offensive in der Region Luhansk: Drohnen greifen russisches Hinterland an.

Drittes Armeekorps startet Offensive in der Region Luhansk: Drohnen greifen russisches Hinterland an
Drittes Armeekorps startet Offensive in der Region Luhansk: Drohnen greifen russisches Hinterland an

Drittes Armeekorps geht in Luhansk in die Offensive

Nach Angaben von Novyny.live: Das Dritte Armeekorps der Ukraine hat eine Operation zur Kontrolle der Nachschubwege in der Region Luhansk eingeleitet. Dies geschah als Reaktion auf russische Behauptungen, das gesamte Gebiet Luhansk sei bereits eingenommen. Der Kommandeur des Korps, Brigadegeneral Andrij Bilezkyj, erklärte dazu:

„Wir starten eine Operation zur Kontrolle der Logistikrouten in Luhansk und der östlichen Sloboschanschtschyna.“ – Andrij Bilezkyj

Im Rahmen dieser Operation entsandte das Korps Drohnen zum Grenzübergang ‚Isvarine‘, der tief im russisch besetzten Hinterland liegt. Die Drohnen trafen erfolgreich gepanzerte Fahrzeuge und Munitionslager in einer Entfernung von 200 Kilometern von der Frontlinie. Derzeit kontrolliert das Dritte Armeekorps folgende Ortschaften:

  • Luhansk
  • Altschewsk
  • Starobilsk
  • Brjanka
  • Kadijiwka

Am 30. Mai griffen ukrainische Drohnen zudem einen Tanker der russischen Schattenflotte und zwei Öldepots an. Als Reaktion darauf attackierten russische Besatzer am 31. Mai die Ukraine mit 229 Angriffsdrohnen, darunter Modelle wie Shahed, ‚Gerbera‘, ‚Italmas‘ sowie Täuschkörper vom Typ ‚Parodija‘. Die ukrainische Luftabwehr konnte jedoch 212 dieser Ziele abschießen oder neutralisieren – ein Beleg für die entschlossenen Maßnahmen des ukrainischen Militärs zur Sicherung des Luftraums.

Ziel der Operation

Die Operation des Dritten Armeekorps in Luhansk zielt nicht nur auf die Kontrolle der gegnerischen Nachschubwege ab, sondern auch auf die gezielte Zerstörung von feindlichem Gerät und Befestigungen. Dieser Einsatz unterstreicht den anhaltenden Widerstand der ukrainischen Streitkräfte gegen die russische Aggression im Osten des Landes.

Die Maßnahme gewinnt vor dem Hintergrund an Bedeutung, dass die Behauptungen über eine vollständige Einnahme der Region Luhansk international für Besorgnis gesorgt hatten. Die Kontrolle über die Logistikrouten ist entscheidend, um die Versorgung der russischen Truppen zu stören und so den Verlauf der Kämpfe in der Region maßgeblich zu beeinflussen. Gleichzeitig zeigt die effektive Luftabwehr die erhöhte Einsatzbereitschaft der Ukraine, auf Bedrohungen aus der Luft zu reagieren – ein kritischer Faktor im aktuellen Konflikt.


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