Die Türkei versinkt: Hunderte riesige Senkungen verschlucken den Boden von Konya.

Die Türkei versinkt: Hunderte riesige Senkungen verschlucken den Boden von Konya
Die Türkei versinkt: Hunderte riesige Senkungen verschlucken den Boden von Konya

Nach Angaben von ТСН: In verschiedenen Teilen der Türkei wurden zahlreiche große Erdsenkungen festgestellt, von denen einige erhebliche Tiefen erreichen. Besonders besorgniserregend ist die Situation in der Region der Konya-Ebene, einem wichtigen Agrargebiet des Landes.

Ursachen für das Auftreten der Senkungen

Das Auftreten solcher Krater ist ein Thema der Diskussion unter religiösen Kommentatoren geworden. Einige von ihnen haben diese Phänomene mit biblischen Prophezeiungen über das 'Aufreißen der Erde' in Verbindung gebracht, was angesichts der massiven Abbrüche populär wurde. Wissenschaftler weisen jedoch darauf hin, dass solche Interpretationen keine wissenschaftliche Grundlage haben.

Laut den Daten der türkischen Notfallbehörde wurden mindestens 648 signifikante Senkungen in der Konya-Ebene verzeichnet. Wissenschaftler bestätigen, dass die Hauptursachen sind:

  • langandauernde Dürre, verstärkt durch den Klimawandel;

  • massives Abpumpen von Grundwasser, was zu einer Austrocknung unterirdischer Hohlräume führt;

  • Setzungserscheinungen in Gebieten mit intensivem Ackerbau.

Folgen und Geographie des Problems

Im vergangenen Jahr entdeckten Professoren der Technischen Universität Konya über 20 neue Abbrüche. Insgesamt gab es bis 2021 etwa 1900 Flächen, auf denen das Risiko von Setzungen besteht.

Durch den Rückgang des Grundwassers versiegen die Brunnen, die Erträge sinken, und die landwirtschaftlichen Flächen werden beschädigt. Viele Landwirte sind gezwungen, ihre Felder zu verlassen, da sie diese Orte für gefährlich halten.

Der Durchmesser einzelner Senkungen übersteigt 30 Meter, wobei der Boden sowohl landwirtschaftliche Flächen als auch Straßen verschluckt.

Forscher warnen, dass ähnliche Phänomene nicht nur in der Türkei, sondern auch in den USA, Australien, asiatischen Ländern und dem Nahen Osten zu beobachten sind. In den USA entstehen Senkungen insbesondere in den Bundesstaaten Texas, Arizona, New Mexico und Florida. Das Abpumpen von Wasser aus unterirdischen Kalksteinschichten führt dort zu einer Zerstörung der Strukturen, die den Boden unterstützen.

In einigen Regionen tritt jährlich ein Bodenabsenkung von sechs und mehr Zoll auf, was das Risiko neuer gefährlicher Krater erhöht.

Wissenschaftler warnen, dass ohne strenge Kontrolle des Grundwasserpumpens das Ausmaß des Problems zunehmen könnte. Bereits jetzt werden in der Türkei und den USA Senkungen verzeichnet, die über Nacht in der Nähe von Häusern, Straßen und landwirtschaftlichen Betrieben entstehen.

Fachleute empfehlen den Regierungen dringend, die Wasserpolitik zu aktualisieren, die Nutzung von Grundwasser zu kontrollieren und die Bewässerungssysteme zu verbessern, um weiteren Abbrüchen vorzubeugen.

Wissenschaftler prognostizieren, dass sich der Planet in 250 Millionen Jahren erneut zu einem neuen Superkontinent zusammenschließen könnte, wahrscheinlich Pangaea Proxima.

Die Situation mit den Erdsenkungen in der Türkei gefährdet nicht nur die Landwirtschaft der Region, sondern auch die Sicherheit der Anwohner. Eine wichtige Koordination zwischen Regierungsbehörden und wissenschaftlichen Institutionen ist erforderlich, um weiteren Zerstörungen vorzubeugen und effektive Lösungen für das Management von Wasserressourcen zu finden.


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