Britischer Touristen auf den Philippinen ergriff einen tödlichen Kraken: Wie er überlebte.

Britischer Touristen auf den Philippinen ergriff einen tödlichen Kraken: Wie er überlebte
Britischer Touristen auf den Philippinen ergriff einen tödlichen Kraken: Wie er überlebte

Nach Angaben von ТСН: Ein britischer Tourist entging glücklich einer gefährlichen Situation während seines Urlaubs auf den Philippinen, als er zufällig eines der giftigsten Geschöpfe des Planeten – einen blaugeringten Kraken – in die Hände nahm. Er hielt das kleine Wesen für ein sicheres Jungtier und filmte es sogar.

Der Clip gewann schnell an Popularität auf Instagram, und die Kommentare der Nutzer sowie die Warnungen von Experten zwangen den Mann letztendlich zu verstehen, wie ernst die Situation war. Erst dann erfuhren sie, dass er ein Wesen in den Händen hielt, dessen Gift einen Menschen bereits in wenigen Minuten töten kann.

Beschreibung des gefährlichen Krake

Der blaugeringte Oktopus wiegt in der Regel nicht mehr als ein Apfel, ist aber äußerst gefährlich. In seinem Körper befindet sich Tetrodotoxin – ein leistungsstarkes Neurotoxin, das Schätzungen von Wissenschaftlern zufolge tausendmal stärker ist als Zyankali. Gift blockiert Nervenimpulse und verursacht eine schnelle Lähmung sowie Atembeschwerden, die zum Tod innerhalb von 10-30 Minuten führen können. Der Mensch bleibt oft bei Bewusstsein.

Leider gibt es kein Gegenmittel gegen dieses Gift. Der einzige Überlebenschance ist die Notfallmedizin und Atemunterstützung bis der Toxin seine Wirkung verliert. Ohne dies kann der Biss eines blaugeringten Oktopus tödlich sein.

Wo blaugeringte Oktopusse leben

Diese Weichtiere leben in den Küstengewässern des Indo-Pazifischen Raums, insbesondere in der Nähe der Philippinen, Australien, Indonesien und Japan. Sie verstecken sich oft zwischen Steinen, Korallen oder am sandigen Boden, weshalb sie in der Nähe von Touristen, Tauchern und Badegästen anzutreffen sind.

Meeresbiologen glauben, dass der Mann in diesem Fall einfach Glück hatte, da blaugeringte Oktopusse nicht aggressiv sind und normalerweise nur bei Bedrohung zubeißen. Dieser Vorfall erinnert Reisende daran, dass sie unbekannte und grell gefärbte Meerestiere nicht berühren sollten, denn hinter ihrer Schönheit kann sich tödliche Gefahr verbergen.

Wir erinnern daran, dass ein Mann in der taiwanesischen Stadt Pintung nach dem Biss seiner eigenen Hausboa, die er um den Hals trug, ohnmächtig wurde.

Der nächste Vorfall mit einem blaugeringten Oktopus unterstreicht erneut die Notwendigkeit von Vorsicht im Umgang mit Wildtieren. Trotz der Möglichkeit beeindruckender Fotos und Videos ist es wichtig, sich der Risiken bewusst zu sein, die mit unbekannten Kreaturen in der Natur verbunden sind. Reisende sollten aufmerksam und weise bleiben, da einige von ihnen lebensbedrohlich sein können.

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