In Tschernobyl wurde ein riesiger Schmetterling entdeckt: Die Flügelspannweite beträgt bis zu 10 Zentimeter.
In der Sperrzone von Tschernobyl wurde der Pappelspinner beobachtet – einer der größten Schmetterlinge in der ukrainischen Fauna. Seine Flügelspannweite kann bis zu 10 Zentimeter betragen.
Das berichtet der Pressedienst des Tschernobyl-Strahlen-Ökologischen Biosphärenreservats auf seiner Facebook-Seite.
Interessante Fakten über den Pappelspinner
'Seine bräunlich-graue Färbung mit unscharfen Linien und Flecken tarnt ihn hervorragend zwischen Rinde und abgefallenen Blättern. In Ruhe sitzt er mit herabgezogenen Flügeln und sieht aus wie ein verwelktes Pappelblatt – versuche ihn zu finden!', wird in der Mitteilung erwähnt.
Es wird angemerkt, dass der Schmetterling seinen Namen nicht zufällig erhalten hat: Seine Raupe ernährt sich von den Blättern der Pappel, der Aspen und gelegentlich der Weide.
'Die Raupe hat eine leuchtend grüne Färbung und einen charakteristischen Horn am Hinterende. Anfang August kann man bereits ausgewachsene Raupen finden, die bald aufhören zu fressen, in die Unterlage absteigen und sich verpuppen. Die Puppen überwintern im Boden, und im Frühjahr schlüpfen neue Schmetterlinge daraus.', wird im Reservat angemerkt.
Interessant ist, dass erwachsene Pappelspinner überhaupt keine Nahrung aufnehmen und keinen Rüssel besitzen. Ihre gesamte 'Energiespeicher' sammeln sie bereits im Raupenstadium.
Kurzfassung: In der Sperrzone von Tschernobyl wurde der seltene Pappelspinner beobachtet, der eine Flügelspannweite von bis zu 10 Zentimetern hat. Dieser Schmetterling ernährt sich von den Blättern der Pappel, und seine Raupe hat eine auffällige Färbung und einen charakteristischen Horn am Hinterende. Erwachsene Pappelspinner nehmen keine Nahrung auf und sammeln ihren 'Energiespeicher' im Raupenstadium.Lesen Sie auch
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