Im Tschernobyl wurden seltene Luchse mit Kitten festgehalten: einzigartige Aufnahmen.
Nach Angaben von ТСН: Im Tschernobyl-Naturschutzgebiet in der Nähe von Kiew wurden seltene Raubtiere - ein Luchs mit einem Kitten - gefilmt.
Wie das Naturschutzgebiet auf seiner Facebook-Seite berichtete, gelang es, den Luchs mit dem Kätzchen mit einer Fotofalle festzuhalten.
Die Mitarbeiter des Naturschutzgebiets betonten, dass der Winter für den Luchs kein Hindernis darstellt. Er verträgt Kälte gut, überwindet problemlos verschneite Gebiete und kann sogar einen eisigen Fluss überqueren.
„Ein interessantes Fakt: Beim Gehen im Schnee treffen die Hinterpfoten des Luchses genau in die Spuren der Vorderpfoten. Selbst wenn mehrere Luchse unterwegs sind, gehen sie oft hintereinander, als ob sie eine inoffizielle 'Luchs-Etikette' einhalten“, steht im Beitrag unter dem Foto.
Im Tschernobyl-Naturschutzgebiet wurde vor zwei Jahren das Vorkommen des Eurasischen Luchses festgestellt. Diese Art ist selten, da sie im letzten Jahrhundert aus dem ukrainischen Polissya verschwunden ist. Jetzt ist die Bevölkerung der Luchse im geschützten Gebiet völlig stabil.
Früher wurde berichtet, dass im Tschernobyl-Naturschutzgebiet eine neue Raubtierart - der Schakal - beobachtet wurde.
Wichtig ist, dass wissenschaftliche Beobachtungen im Tschernobyl-Naturschutzgebiet die Wiederherstellung der Natur nach einer dreißigjährigen Entziehungsphase bestätigen. Das Erscheinen neuer Arten wie Luchs und Schakal deutet auf positive Veränderungen im Ökosystem dieser einzigartigen Region hin.
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