Die EU nennt Unterstützungsrichtungen für den Energiesektor der Ukraine.
Die EU-Kommissarin für Energiefragen, Kadri Simson, fordert eine verstärkte Unterstützung der Ukraine im Energiesektor, um eine humanitäre Katastrophe zu verhindern.
Um eine humanitäre Katastrophe in der Ukraine zu vermeiden, müssen wir jetzt beispiellose Anstrengungen unternehmen, um materielle und technische Unterstützung zu leisten. Ich rufe zu Maßnahmen in sechs Richtungen (im Zusammenhang mit der Energie - Anm. d. Red.) auf.
Laut Simson ist es zunächst erforderlich, beschädigte Strom- und Wärmeproduktionsanlagen zu reparieren und in Betrieb zu nehmen. Es ist auch notwendig, mehr kleine dezentrale Generatoren in die Ukraine zu bringen, die schnell betriebsbereit sind. Die Installation von Solar-Fotovoltaiksystemen auf Dächern muss so schnell wie möglich erfolgen, um Krankenhäuser, Schulen, öffentliche und Wohngebäude mit Energie zu versorgen. Darüber hinaus sollte der Export von Elektrizität aus anderen europäischen Ländern in die Ukraine allmählich gesteigert werden. Es ist auch wichtig, die Kapazität der Verbindungen an den Grenzen zu erweitern und den Schutz der Energieinfrastruktur und der Luftverteidigungssysteme um kritische Einrichtungen herum zu verstärken.
Simson forderte alle auf, die der Ukraine helfen können, dies vor dem Einsetzen der Kälte zu tun. Sie betonte auch, dass die Ukraine auf beispiellose Solidaritätsbemühungen und Großzügigkeit angewiesen ist und die Europäische Kommission bereit ist, Unterstützung zu leisten. Die Ukraine darf nicht alleine gelassen werden in den härtesten Wintern.
Quelle: Ukrinform
Lesen Sie auch
- Südkorea sagt neue 100-Millionen-Dollar-Hilfe für Ukraine zu: Selenskyj trifft Präsident Yoon
- OSZE nennt Bedingungen für Waffenruhe: Freilassung von Gefangenen und Rückkehr deportierter Kinder gefordert
- EU-Beitritt: Selenskyj drängt auf Freigabe der letzten fünf Verhandlungskapitel
- Verfassung schützt Ukrainer im Ausland: Diese Rechte stehen den Bürgern zu
- Warum Erdogan zu NATO's Schlüsselverbündeten geworden ist, während Trump nach Ankara reist
- Neue Spannungen im Bündnis: Trump bezeichnet Spanien als „hoffnungslos“ und fordert Abbruch der Handelsbeziehungen

