Fast 100 Hunde in Izmail beschlagnahmt: Polizei ermittelt wegen Tierquälerei.
Ermittlungen zu Tierleid in Izmail
Nach Angaben von TSN.ua: Die Polizei der Region Odessa ermittelt in der Stadt Izmail wegen eines schwerwiegenden Falls von Tierquälerei. Im Fokus steht dabei der städtische Verein für Kynologie und Felinologie 'Schild'. Bei einer Überprüfung der Einrichtung am 14. Februar wurden massive Missstände in der Haltung von Hunden und anderen Tieren festgestellt. Solche Vorfälle werfen in der Ukraine immer wieder Fragen zur Umsetzung von Tierschutzgesetzen auf.
Polizeieinsatz und erste Erkenntnisse
Die Behörden leiteten ein Strafverfahren nach Artikel 299, Absatz 1 des ukrainischen Strafgesetzbuches ein. Die Polizei betonte, sie sei verpflichtet, jedem Hinweis auf mögliche Tierquälerei nachzugehen. Alle betroffenen Tiere wurden sichergestellt und in die Obhut von Tierschützern übergeben.
Bei der Kontrolle entdeckten Freiwillige fast einhundert Rassehunde, die unter unhaltbaren hygienischen Bedingungen leben mussten.
Switlana Buchryk, Freiwillige: 'Das ist keine Zuchtstätte – das ist ein Ort des Leidens.'Die Ermittlungen dauern an, um die genauen Umstände und ein mögliches Fehlverhalten des Vereins vollständig aufzuklären.
Der Fall in Izmail erregte vor allem durch das Engagement besorgter Bürger Aufmerksamkeit. Er zeigt, wie wichtig eine wachsame Öffentlichkeit für den Tierschutz ist. Das laufende Verfahren könnte dazu beitragen, künftig strengere Kontrollen über derartige Organisationen zu etablieren.
Lesen Sie auch
- Neue Finanzhilfe von bis zu 12.300 Griwna für Binnenvertriebene: Wer hat Anspruch?
- Wohnungsnot hat Vorrang: Keine staatlichen Hilfen für kriegszerstörte Autos in der Ukraine
- Ukrainische Rentenkasse schuldet 91 Milliarden: Bei aktueller Finanzierung dauert Rückzahlung ein Jahrhundert
- Datenaktualisierung in der App „Reserve+“ noch nicht abgeschlossen: Wer 2026 mit einer Vorladung rechnen muss
- Neue Angelregeln in der Ukraine: Diese Personengruppen angeln kostenlos
- Oschadbank startet landesweites Schulungsprogramm zur Barrierefreiheit: So wird der Kundenservice in allen Regionen verbessert

