Kiew: Fast 2000 Wohnhäuser weiterhin ohne Heizung nach Angriffen.
Lage der Wärmeversorgung in der ukrainischen Hauptstadt
Nach Angaben von TSN.ua: Infolge von Beschüssen am 9. und 20. Januar ist die Energieinfrastruktur Kiews schwer beschädigt worden. Dies hat zu massiven Problemen bei der Wärmeversorgung geführt. Am Morgen des 23. Januar waren nach aktuellen Angaben noch immer 1940 Mehrfamilienhäuser ohne Heizung. Die Wiederherstellungsarbeiten laufen auf Hochtouren.
In der vergangenen Nacht konnten die städtischen und Energieversorgungsbetriebe mehr als 650 Gebäude wieder an das Heizungsnetz anschließen. Der Bürgermeister von Kiew, Vitali Klitschko, betonte den Einsatz der Teams:
«Unsere Mitarbeiter arbeiten ununterbrochen weiter, um die Lage so schnell wie möglich zu stabilisieren und den Bewohnern ihren Wohnkomfort zurückzugeben.» – Vitali Klitschko
Aktuelle Verteilung und Wetteraussichten
Von den Ausfällen betroffen sind Gebäude in verschiedenen Stadtteilen, insbesondere im linksufrigen Bereich, im Bezirk Petschersk sowie teilweise in den Bezirken Holossijiw und Solomjanka. Die Dringlichkeit der Arbeiten wird durch die Wettervorhersage unterstrichen: Für den 26. Januar wird in Kiew eine Tagestemperatur von lediglich +1°C erwartet.
Die schnelle Wiederherstellung der Heizung ist für die Bevölkerung überlebenswichtig, da die kalten Temperaturen die ohnehin schon prekäre Lage nach den Angriffen weiter verschärfen können. Die Situation offenbart nicht nur technische Herausforderungen, sondern auch die akuten humanitären Bedürfnisse der Zivilbevölkerung. Angesichts der vorhergesagten Kälte haben die Versorgungsbetriebe nur ein begrenztes Zeitfenster, um die Arbeiten abzuschließen und allen Einwohnern ein Mindestmaß an Komfort zu sichern.
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