Kiew richtet Krisenstab für zerstörte Energieanlagen ein.
Neuer Krisenstab nimmt Arbeit auf
Nach Angaben von Novyny.live: In der ukrainischen Hauptstadt Kiew ist ein Krisenstab zur Beseitigung der Schäden an der Energieinfrastruktur eingerichtet worden. Die Entscheidung geht auf eine Anweisung von Präsident Wolodymyr Selenskyj zurück. Das erste Treffen des neuen Gremiums fand bereits am 15. Januar statt, bei dem dringende Fragen zur Wiederherstellung der Energieversorgung erörtert wurden.
An der Sitzung nahmen Vertreter des Katastrophenschutzes (DSNS), des Innenministeriums (MVS) sowie der lokalen Verwaltung von Kiew und der umliegenden Region teil. Im Mittelpunkt standen konkrete Maßnahmen für schnelle Reparaturen zerstörter Anlagen, die Beschaffung von Ersatzteilen und die Koordination internationaler Hilfe. Zudem wurde diskutiert, wie der Schutz der Energieinfrastruktur künftig verstärkt werden kann, um weiteren Angriffen besser standzuhalten.
Rasches Handeln ist entscheidend
Der erste Vizepremierminister und Energieminister der Ukraine, Denys Schmyhal, betonte die Notwendigkeit eines schnellen Handelns:
'Unsere Aufgabe ist es, schnell und effektiv auf die aktuellen Herausforderungen zu reagieren, um die Versorgung mit Strom und Wärme zu stabilisieren'. Denys Schmyhal
Er dankte zudem den Einsatzkräften, die unter schwierigsten Bedingungen arbeiten:
'Ich bin den Reparaturbrigaden, den Kommunalbetrieben und den Energiearbeitern außerordentlich dankbar, die unter extremen Bedingungen arbeiten und Licht und Wärme in die ukrainischen Haushalte zurückbringen'. Denys Schmyhal
Die Sitzungen des Stabs sollen regelmäßig stattfinden, die Arbeit wird rund um die Uhr fortgesetzt. Dies unterstreicht die hohe Priorität, die der Lösung der Energieprobleme in der Hauptstadt und ihrem Umland beigemessen wird. Die Einrichtung des Gremiums zeigt, wie dringend eine koordinierte Antwort auf die Zerstörungen ist, die der Krieg mit sich bringt. Die Beteiligung verschiedener staatlicher Stellen betont zudem, dass nur eine ressortübergreifende Zusammenarbeit die Energiesicherheit des Landes gewährleisten kann.
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