Abgerissen: Schwer beschädigtes Einkaufszentrum „Kvadrat“ in Kiew nach Beschuss vollständig beseitigt.
Beseitigung der Schäden nach dem Angriff auf Lukjaniwka
Nach Angaben von Novyny.live: Im Kiewer Stadtteil Lukjaniwka laufen die Aufräumarbeiten nach dem russischen Angriff vom 24. Mai. Im Bezirk Schewtschenko wurde der Abriss der einsturzgefährdeten Teile des Einkaufszentrums „Kvadrat“ abgeschlossen, das bei dem Beschuss schwer getroffen wurde. Bei diesem Angriff kamen drei Menschen ums Leben, mehr als 90 weitere wurden verletzt.
Die Sicherungs- und Abrissarbeiten erstreckten sich über eine Fläche von mehr als 2900 Quadratmetern. Im Einsatz waren 15 Mitarbeiter des staatlichen Katastrophenschutzes sowie vier Spezialfahrzeuge. Der Beschuss des Einkaufszentrums ereignete sich am 24. Mai, als russische Truppen das Gebiet angriffen, was zahlreiche Opfer und erhebliche Zerstörungen zur Folge hatte.
Kultureinrichtungen ebenfalls betroffen
Darüber hinaus wurden bei dem massiven Angriff am 24. Mai 14 Kultureinrichtungen beschädigt. Der Lukjaniwka-Markt im selben Viertel brannte infolge des Angriffs vollständig aus. Ein beschädigtes McDonald's-Restaurant hat seinen Betrieb inzwischen wieder aufgenommen. Die genauen wirtschaftlichen Folgen dieser Zerstörungen sind noch nicht abschließend beziffert.
Der Journalist Oleksandr Sajun berichtete in der Sendung „Den.LIVE“ über die Lage in Kiew nach diesem verheerenden Beschuss.
Am 28. Mai griffen russische Truppen zudem ein Bioenergie-Heizkraftwerk in Iwankiw an und setzten damit ihren Druck auf die ukrainische Infrastruktur fort.
Der Angriff auf das Einkaufszentrum „Kvadrat“ und weitere Ziele in Kiew verdeutlicht die anhaltende Aggression Russlands, die das Leben der Zivilbevölkerung und die Infrastruktur der Ukraine gefährdet. Die Zerstörung von Kultureinrichtungen und Geschäften verursacht nicht nur materielle Schäden, sondern belastet auch die sozioökonomische Lage in der Region. Die politischen und militärischen Konsequenzen dieser Angriffe bleiben zentrale Themen für die ukrainische Gesellschaft und die internationale Gemeinschaft.
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