Kiew beendet Bergungsarbeiten nach schwerem russischem Angriff – Bilanz.
Bergungsarbeiten in Kiew abgeschlossen
Nach Angaben von Espreso.tv: Die Bergungs- und Rettungsarbeiten in der ukrainischen Hauptstadt sind beendet. Sie folgten auf einen massiven Angriff in der Nacht zum 2. Juni, bei dem Russland nach offiziellen Angaben 73 Raketen abfeuerte – darunter 41 ballistische Geschosse. Die Einsatzkräfte waren an 29 verschiedenen Orten im Einsatz, um die Folgen des Beschusses zu bewältigen. Besonders schwer traf es Kiew, doch auch andere Regionen wie Dnipro, Charkiw, Saporischschja und Poltawa wurden attackiert. Zum Einsatz kamen unter anderem auch Marschflugkörper vom Typ Zirkon.
Pawlo Petrow, ein Sprecher der Rettungsdienste, erklärte: 'Die Such- und Rettungsmaßnahmen wurden bereits gestern abgeschlossen.'
Er betonte zudem, dass es sich um einen terroristischen Akt gehandelt habe, der sich gezielt gegen zivile Gebäude und Einrichtungen richtete. Die Rettungskräfte waren seit dem Angriff ununterbrochen im Einsatz, um Verschüttete zu bergen und die Schäden zu beseitigen. Der Abschluss dieser Arbeiten markiert einen wichtigen Schritt zur Rückkehr zur Normalität in den betroffenen Städten.
Internationale Hilfe bleibt unverzichtbar
Der Angriff verdeutlicht einmal mehr die Gefährdung ziviler Infrastruktur in der Ukraine und unterstreicht die Dringlichkeit internationaler Unterstützung im Abwehrkampf gegen die Aggression. Nun steht der Wiederaufbau der zerstörten Infrastruktur im Fokus, ebenso wie die Versorgung der betroffenen Gemeinden – eine Aufgabe, die sowohl nationale als auch internationale Anstrengungen erfordert. Die Koordination mit ausländischen Partnern wird in den kommenden Wochen eine zentrale Rolle spielen.
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