Mutter aus Krywyj Rih wegen Pornoverkaufs über Telegram verurteilt.
Urteil gegen Bewohnerin von Krywyj Rih
Nach Angaben von TSN.ua: Eine Frau aus der ostukrainischen Stadt Krywyj Rih ist wegen Herstellung und Verbreitung pornografischer Inhalte verurteilt worden. Das Dovhyntsiwsker Bezirksgericht der Stadt Krywyj Rih in der Oblast Dnipropetrowsk sprach sie nach Paragraph 2, Artikel 301 des ukrainischen Strafgesetzbuchs schuldig. Die Angeklagte hatte Videos intimen Inhalts erstellt und über den Messenger Telegram verkauft. Für eines der Videos erhielt sie 800 Hrywnja. Die Frau, Mutter eines minderjährigen Kindes und bisher nicht vorbestraft, schloss mit der Staatsanwaltschaft eine Vereinbarung zum Schuldanerkenntnis.
Das Gericht verhängte eine Freiheitsstrafe von fünf Jahren. Allerdings wurde die Strafe zur Bewährung ausgesetzt. Die Bewährungszeit beträgt ein Jahr. Zudem muss die Verurteilte 3.565 Hrywnja für die Kosten einer gerichtlichen Expertise entrichten. Solche Fälle zeigen die konsequente Strafverfolgung von Pornografie-Delikten in der Ukraine, die dort als schwerwiegender Rechtsbruch gelten. Die Entscheidung unterstreicht die rechtlichen Konsequenzen solcher Handlungen, insbesondere da die Verurteilte für ihr Kind zu sorgen hat, was die sozialen Folgen des Urteils zusätzlich gewichtet.
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