Lwiw verabschiedet sich von Andrij Parubij: Was über den Verdächtigen und seine Verbindungen zur RF bekannt ist.
Nach Angaben von inkorr.com: Heute, am 1. September, verabschiedet sich Lwiw von dem Volksabgeordneten und ehemaligen Vorsitzenden der Werchowna Rada Andrij Parubij, der am 30. August getötet wurde. Im Archikatedralen St. Georgs-Saal (Platz St. Georg, 5) findet eine Parastas statt. Wie der Korrespondent von 'Glavkom' berichtet, sind laut Polizei mehr als 500 Menschen zu der Veranstaltung gekommen.
Rund um die Archikatedralen St. Georgs-Kirche haben sich viele Menschen versammelt, doch die Atmosphäre bleibt von Stille erfüllt. Unter den Anwesenden sind zahlreiche Politiker und Kollegen von Andrij Parubij, darunter der Volksabgeordnete der vier Legislaturperioden Serhij Paschynski, der Volksabgeordnete Mykola Knyzhytskyj, die Volksabgeordnete Marija Ionowa und der Bürgermeister von Kiew Witalij Klitschko.
Zur Verabschiedung von Parubij kamen die Lwiwer, öffentliche Aktivisten und Politiker. Unter anderem der Bürgermeister von Kiew, Witalij Klitschko.
Am Dienstag, dem 2. September, um 12:00 Uhr wird im St. Georgs-Saal das Begräbnis stattfinden. Um 13:30 Uhr ist eine städtische Abschiedszeremonie am Marktplatz geplant. Danach wird Andrij Parubij auf dem Lychakiv-Friedhof beigesetzt. Laut Informationen von 'Radio Swoboda' hat der Verdächtige in seinem Mordfall das Verbrechen gestanden und über seine Kontakte zu Vertretern der RF berichtet.
Ermittlungen im Mordfall
Nach Informationen von Medienquellen trat der Mann mit Vertretern der RF in Kontakt, während er nach seinem vermissten Sohn, dem Militärangehörigen der Streitkräfte der Ukraine, suchte. Es wird berichtet, dass der Lwiwer russische soziale Netzwerke durchforstete, in der Hoffnung, mehr über das Schicksal seines Sohnes zu erfahren. Der Verdächtige erzählte seinen Kontakten in der RF, dass er aus Lwiw stammt und gab an, dass er Andrij Parubij 'mehrmals gesehen' habe.
Der Geheimdienst der Ukraine äußerte die Vermutung über die mögliche Beteiligung russischer Geheimdienste an der Ermordung von Andrij Parubij. Vorläufige Daten weisen darauf hin, dass das Verbrechen Anzeichen eines Auftragsmordes aufweist, und die vorhandene operative Information weist auf eine 'russische Spur' in seiner Organisation hin. Der stellvertretende Leiter der Nationalpolizei Andrij Nebytow teilte mit, dass die Version über die russische Spur im Fall der Prioritätsbereich der Ermittlungen sei.
Die Verabschiedung von Andrij Parubij in Lwiw, dem Volksabgeordneten, der ermordet wurde, findet mit der Teilnahme einer großen Anzahl von Politikern und öffentlichen Aktivisten statt. Die Ermittlungen dauern an, und im Rahmen dessen wird die mögliche Beteiligung von Vertretern der RF in Betracht gezogen, die Behörden legen besonderen Wert auf die 'russische Spur' in diesem Fall.
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