Tödlicher Beschlag auf Odessa: Zwei Tote und zerstörte Kirchenschule.
Odessa nach dem Angriff: Zerstörung und erste Reaktionen
Nach Angaben von UATV: Bei einem russischen Angriff auf Odessa in der Nacht vom 16. auf den 17. Juli kamen zwei Menschen ums Leben, zehn weitere wurden verletzt. Die Einschläge trafen Wohngebiete. Insgesamt wurden elf Häuser, eine Kirche, eine kirchliche Wohlfahrtsorganisation sowie eine Kirchenschule beschädigt. Die Angriffe auf die Stadt dauern nun bereits eine Woche an, was die Bevölkerung zunehmend verunsichert.
Am 16. Juli griff die russische Armee Odessa mit Flugzeugraketen an. Nur einen Tag später, am 17. Juli um 5:00 Uhr morgens, wurden die Stadt und ihre Vororte mit sogenannten 'Banderole'-Drohnen beschossen. Bei dem ersten Angriff am 16. Juli starben zwei Menschen. Neben den elf getroffenen Wohnhäusern wurde die Kirchenschule am schwersten getroffen: Eine Klasse wurde durch die Explosion vollständig zerstört. Auch die Räume des Wohlfahrtsverbandes und der Kirche wurden in Mitleidenschaft gezogen.
Ein Wachmann des Gebäudes erlitt Verletzungen durch umherfliegende Glassplitter. Roman Medjanyk, ein Vertreter des humanitären Stabes, berichtete:
„Unsere Räumlichkeiten, in denen sich das humanitäre Zentrum befand und wo Hilfsgüter ausgegeben wurden, sind getroffen worden.“ – Roman Medjanyk
Marina Serdychenko, eine Vertreterin der Kirchenschule, ergänzte:
„Wir alle befinden uns in einem Gebäude, drei große Organisationen unter einem Dach. Ein Klassenzimmer ist zerstört, es muss wieder aufgebaut werden.“ – Marina Serdychenko
Diese Aussagen zeigen, dass die Gemeinschaft trotz der schweren Umstände versucht, ihre Arbeit wieder aufzunehmen. Die anhaltenden Beschüsse Odessas innerhalb einer Woche sorgen für große Besorgnis in der Bevölkerung. Die Menschen leiden weiterhin unter den Folgen der Aggression, die Lage bleibt angespannt.
Dieser Angriff ist Teil der anhaltenden russischen Aggression gegen die Ukraine, die immer wieder zivile Opfer fordert und kritische Infrastruktur beschädigt. Aufgrund der Dauer der Bombardierungen stehen lokale Organisationen und Gemeinden vor großen Herausforderungen bei der Bereitstellung humanitärer Hilfe und dem Wiederaufbau zerstörter Einrichtungen wie Schulen und Kirchen. Derzeit ist es von größter Bedeutung, die Sicherheit der Bewohner zu gewährleisten und ihre Bedürfnisse in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen.
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