In Neu-Moskau explodierte das Auto eines Entwicklers von Lasersystemen für russische Raketen.
Nach Angaben von ТСН: Am Morgen des 1. Dezember explodierte in Neu-Moskau auf dem Gelände eines Wohnkomplexes ein Land Cruiser 200 Prado, der einem Entwickler von Laserzielsystemen für Langstreckenraketen des Instituts "Polus" gehörte. Zum Zeitpunkt des Vorfalls befand sich der Wissenschaftler, Doktor der physikalisch-mathematischen Wissenschaften, außerhalb des Landes.
Darüber berichten russische Telegram-Kanäle und die Publikation "So ist das".
Laut Informationen mehrerer Kanäle gehörte das explodierte Auto einem wissenschaftlichen Mitarbeiter des wissenschaftlichen Forschungsinstituts "Polus" benannt nach Stelmach - einem Unternehmen, das unter Sanktionen steht und auf die Herstellung von Komponenten für die Raketen "Kalibr" und "Iskander-M" spezialisiert ist.
Die ersten Nachrichten über die Explosion, die das Auto vollständig zerstörte, erschienen in lokalen Chats. Der Vorfall ereignete sich in der Nähe eines Hauses in der Rainbowstraße 10 im Wohnkomplex "Grad Moskovsky". In veröffentlichten Videos und Fotos ist eine mächtige Flamme zu sehen, und die Trümmer des Fahrzeugs sind über 10-15 Meter verstreut, was auf einen explosiven Charakter des Geschehens hinweist.
Laut einigen Zeugen "war der Klang so, als ob nicht einfach ein Auto explodiert ist, sondern etwas geflogen kam". Viele andere hätten diese Version jedoch bestritten.
In derselben Nacht wurde in der Region Moskau eine Bedrohung durch ukrainische Drohnen gemeldet, jedoch wurde die Warnung einige Stunden vor der Explosion zurückgenommen.
Die offiziellen Gründe für den Vorfall werden derzeit ermittelt, vor Ort arbeiten Mitarbeiter des FSB.
Es gibt keine Verletzten - zum Zeitpunkt der Explosion waren weder im Auto noch in der Nähe Menschen. Das Gebäude, neben dem das Auto stand, erlitt jedoch Schäden: Der Telegram-Kanal SHOT berichtete von zerschlagenen Fenstern im dritten und vierten Stock. Die Marke des zerstörten Fahrzeugs – Land Cruiser 200 Prado – wurde ebenfalls bestätigt.
Der Telegram-Kanal 112 stellte klar, dass das verbrannte Auto einem 41-jährigen Experten für Quantelektronik, einem Mitarbeiter des NII "Polus" benannt nach Stelmach gehörte. Zum Zeitpunkt der Explosion war der Mann auf Dienstreise in einem der Länder Südostasiens.
Es sei darauf hingewiesen, dass das NII "Polus" benannt nach Stelmach in der Quantelektronik tätig ist und gemäß offizieller Informationen das führende russische wissenschaftliche Zentrum auf dem Gebiet der Lasertechnologien ist. Das Institut gehört zum Holding "Schwabe" der staatlichen Unternehmensgruppe "Rostech" und hat große Bedeutung für den russischen militärisch-industriellen Komplex.
Erinnern wir uns daran, dass im Frühjahr in der Nähe von Moskau in Balashikha ein Schlüsselgeneral der russischen Armee, Yaroslav Moskalyk, durch die Explosion eines Volkswagen Golf ums Leben kam. Er war stellvertretender Leiter der Hauptoperationsabteilung des Generalstabs der russischen Streitkräfte und verantwortlich für die Planung strategischer Operationen der russischen Truppen in der Ukraine sowie für Personalplanung und Gefechtsbereitschaft. Die Explosion wurde vermutlich durch die Detonation eines selbstgebauten Sprengsatzes mit Wirkungselementen ausgelöst, der ferngezündet wurde.
Die Situation mit den Explosionen von Autos, die Militärs gehören, bereitet den russischen Behörden Sorgen. Besitzer solcher Fahrzeuge werden im Kontext steigender Spannungen zu Zielen. Dieser Vorfall ist ein weiteres Zeichen der Instabilität, die die gegenwärtige politische Situation in der Region kennzeichnet.
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