Russland könnte Hubschrauber für Such- und Rettungsoperationen verlieren: Warum das gefährlich ist.

Russland könnte Hubschrauber für Such- und Rettungsoperationen verlieren: Warum das gefährlich ist
Russland könnte Hubschrauber für Such- und Rettungsoperationen verlieren: Warum das gefährlich ist

Nach Angaben von ТСН: In Russland besteht die Wahrscheinlichkeit, dass die Such- und Rettungsflugdienste ohne Hubschrauber auskommen müssen, was die Hilfeleistung bei Flugunfällen und anderen Notfällen erschwert.

Die Zeitung «Iswestija» berichtet, dass von 111 genehmigten Stationierungsorten der Rettungs-Mi-8-Hubschrauber und An-26-Flugzeuge fast ein Drittel ohne Personal bleibt. Dies betrifft Städte wie Woronesch, Kaliningrad, Jekaterinburg, Nowosibirsk, Tschita, Kasan, Simferopol, Juschno-Sachalinsk und andere.

Probleme mit Verträgen

Laut Angaben der Zeitung hat Russland früher Verträge mit privaten Fluggesellschaften abgeschlossen, doch jetzt ziehen die Transportunternehmen massenhaft ihre Teilnahme an Ausschreibungen zurück. Der Grund dafür sind die staatlichen Tarife, die laut Vertretern der Unternehmen 75 % unter den Herstellungskosten liegen. Dies führt zu Ausschreibungsabbrüchen, und in vielen Regionen bleiben die Verträge unvergeben.

Finanzielle Schwierigkeiten

Fluggesellschaften in Russland berichten von einem erheblichen Anstieg der Kosten: Die Preise für technische Wartung, Flughafenservices sowie Gehälter und Lebenshaltungskosten für die Besatzungen sind gestiegen. Die vorgeschlagenen Tarife machen die Arbeit unrentabel, insbesondere für moderne Modifikationen des Mi-8. In einigen Regionen wurden Ausschreibungen mehrfach abgesagt oder verschoben.

Folgen für die Rettungsdienste

Ohne Hubschrauber verlieren die Rettungsdienste der RF die Möglichkeit, schnell zu Einsatzorten zu fliegen, Spezialisten abzusetzen und Menschen zu evakuieren. Flugzeuge, die manchmal als Ersatz für Hubschrauber eingesetzt werden, sind keine angemessene Alternative: Obwohl sie Verletzte erkennen können, sind sie nicht in der Lage, eine sofortige Evakuierung sicherzustellen. Experten warnen vor einer möglichen Verschärfung des Mangels an Rettungstechnik im Jahr 2026.

Diese Situation tritt vor dem Hintergrund allgemeiner Schwierigkeiten im militärischen und wirtschaftlichen Bereich Russlands auf. Die Behörden versuchen, Lösungen für die Probleme mit dem Mangel an Technik und Ressourcen zu finden, aber die Prognosen deuten darauf hin, dass die Probleme in naher Zukunft nur verschärft werden könnten.


Lesen Sie auch

Werbung