Selenskyj und Trump diskutieren Friedensplan: 90% der Punkte sind bereits abgestimmt.
Nach Angaben von ТСН: Der Präsident der Ukraine, Wladimir Selenskyj, kam in Florida an, während Russland aktiven Raketen- und Drohnenangriffe auf Kiew durchführt. Diese Beschüsse zeigen, dass Russland den Krieg fortsetzt, trotz der laufenden Friedensverhandlungen.
Das geplante Treffen von Selenskyj mit dem US-Präsidenten Donald Trump in der Residenz Mar-a-Lago soll um 20:00 Uhr Kiewer Zeit stattfinden. Ziel des Treffens ist die Diskussion eines neuen Friedensplans, an dem die USA und die Ukraine aktiv arbeiten.
Der ursprüngliche Plan mit 28 Punkten, der von Trump vorgeschlagen wurde, wurde von der Ukraine auf 20 Punkte gekürzt. Amerikanische Diplomaten führen zahlreiche Konsultationen durch, um einen Kompromiss zu finden, der sowohl Kiew als auch Moskau zufriedenstellt.
Vertreter der USA bemerken signifikante Fortschritte in den Verhandlungen: Über 90% der Bedingungen der Vereinbarung sind bereits abgestimmt. Diese Einschätzung bestätigte auch Selenskyj selbst.
„Es ist nicht einfach. Niemand sagt, dass alles sofort gelingen wird. Aber jedes Treffen und jedes Gespräch sollten uns dem Ergebnis näher bringen“
Die schwierigsten Fragen bleiben die rund 10%, einschließlich der Gebiete. Russland bestehen auf strengen Anforderungen, einschließlich der vollständigen Kontrolle über den Donbass. Selenskyj bemerkte, dass im Falle einer Einigung Russlands über einen Waffenstillstand die Entscheidungen einem landesweiten Referendum gemäß der Verfassung vorgelegt werden könnten.
Die USA haben auch eine Reihe unkonventioneller Ideen zur Verbesserung der Verhandlungen initiieren, darunter die Schaffung einer wirtschaftlichen Freihandelszone im Osten der Ukraine. Separat wird die Frage des Kernkraftwerks Saporischschja erörtert, wo Kiew eine gemeinsame Verwaltung des Werks mit den USA vorschlägt.
Sicherheitsgarantien für die Ukraine
Ein zentraler Punkt bleiben die Sicherheitsgarantien für die Ukraine. Amerikanische und europäische Beamte bestätigen, dass in Berlin ein Garantiepakt vorbereitet wurde, der nah an Artikel 5 der NATO ist.
Dieser Pakt sieht folgendes vor:
- Abschreckung weiterer Aggressionen seitens Russland;
- Mechanismen zur Überwachung des Friedensvertrags;
- deutlich definierte Konsequenzen für Russland im Falle einer Verletzung.
Einer der hochrangigen US-Beamten nannte diese Vereinbarungen „das mächtigste Protokoll zur Sicherheit, das die Ukraine jemals erhalten hat“. Eine andere Quelle berichtete, dass Trump bereit ist, die vorbereiteten Garantien dem Kongress als „Platinstandard“ vorzulegen.
Trump ist zuversichtlich, dass er Russland überzeugen kann, diese Garantien zu akzeptieren. Es wird auch berichtet, dass Russland angeblich nichts gegen den EU-Beitritt der Ukraine im Rahmen des Friedensabkommens hat.
Die russische Seite nimmt nicht an dem Treffen teil. Am Vorabend erklärte der Präsident der Russischen Föderation, Wladimir Putin, dass Russland seine Ziele militärisch weiterhin verfolgen wird, wenn Kiew sich weigert, eine friedliche Regelung zu akzeptieren.
Laut den Luftstreitkräften der Ukraine hat Russland in der Nacht vor Selenskyjs Ankunft einen massiven Angriff unternommen, bei dem mehr als 500 Drohnen und Dutzende von Raketen abgefeuert wurden.
Selenskyj betont: Das Hauptziel der Verhandlungen ist nicht nur ein Ende des Konflikts, sondern auch der Erhalt klarer und zuverlässiger Sicherheitsgarantien von den USA, die eine neue Aggression nach dem Ende des Krieges unmöglich machen.
Europäische Diplomaten sind der Meinung, dass trotz des Optimismus die Verhandlungen mit Trump unberechenbar bleiben.
„Mit Trump gibt es keine Szenarien ohne Risiko“
Der Präsident der Ukraine ist bereits in Miami angekommen, wo er am Abend ein Treffen mit dem US-Präsidenten Donald Trump haben wird.
Dieses Treffen ist ein wichtiges Ereignis im Kontext der laufenden Friedensverhandlungen und der Entwicklung der Beziehungen zwischen der Ukraine und den USA. Beide Länder streben danach, eine gemeinsame Lösung zu finden, die hilft, den Krieg zu stoppen und Stabilität in der Region zu gewährleisten. Auf dem Spiel stehen nicht nur Fragen der Sicherheit, sondern auch die weitere internationale Zusammenarbeit in Zeiten der Instabilität.
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