In Sumy verletzte ein betrunkener Schütze sechs Kinder: Erlaubnis für das Gewehr abgelaufen.
Nach Angaben von ТСН: In Sumy feuerte ein Mann mit einem Jagdgewehr auf eine Gruppe von Teenagern und war alkoholisiert. Eine Untersuchung ergab etwa 2 Promille Alkohol in seinem Blut. Durch die Schießerei wurden sechs Kinder verletzt, von denen fünf immer noch im Krankenhaus behandelt werden.
Der Vorfall geschah, weil der Mann keine gültige Waffenlizenz hatte - seine Genehmigung war bereits 2018 abgelaufen.
Schuss im Innenhof eines Mehrfamilienhauses
Die Schüsse fielen gegen halb sechs Uhr abends im Innenhof eines Mehrfamilienhauses. Der Mann feuerte auf eine Gruppe von Kindern, die seiner Meinung nach laut sprachen.
Die Gruppe bestand aus sechs Teenagern: vier Mädchen und zwei Jungen. Das jüngste Kind ist erst 12 Jahre alt, das älteste 16.
Zeugen berichten, dass die Kinder tatsächlich laut waren, was den Anwohner ärgerte.
Zuerst machte der Mann ihnen eine Bemerkung, aber als die Kinder nicht darauf achteten, beschloss er, drastischere Maßnahmen zu ergreifen. Er beleuchtete sie mit einer Taschenlampe und feuerte mit dem Gewehr, wobei er Schrot verwendete.
Auf die Schreie der erschrockenen Kinder liefen Nachbarn heraus. Vier Teenager suchten sofort medizinische Hilfe, später kamen noch zwei hinzu. Laut den Ärzten haben alle nicht tödliche Verletzungen erlitten.
Der Schütze war betrunken, die Waffenlizenz abgelaufen
Die Polizei fand schnell den Schützen, der sich in einem starken Alkoholrausch befand. In der Untersuchung wurden etwa 2 Promille Alkohol in seinem Blut festgestellt.
Der Mann schoss mit Schrot aus einem Jagdgewehr. Früher hatte er eine Erlaubnis zur Nutzung der Waffe, jedoch war diese nur bis 2018 gültig.
Nachbarn berichten, dass der Schütze selbst in nüchternem Zustand oft über die Gruppe von Teenagern geklagt hat. Auch andere Bewohner hatten Probleme mit der Kommunikation mit den Kindern.
"Ich verteidige ihn wegen des Schusses nicht, aber ehrlich gesagt, Kinder... Schulkinder konsumieren Alkohol, rauchen, fluchen und schicken die Erwachsenen weg", sagt eine Nachbarin.
"Sie provozieren, sie sagen: Wenn du nur anfasst, hast du Probleme. Es entsteht echtes Chaos!" - sagt ein anderer Nachbar.
Bis heute sind fünf Kinder im Krankenhaus, eines wird zu Hause behandelt. Der Schütze wurde festgenommen.
Gegen ihn wurde Anklage wegen Versuch des Mordes erhoben, die zu einer Strafe von 7 bis 15 Jahren Haft führen kann.
Dieser tragische Vorfall hat Empörung unter den Anwohnern ausgelöst, die zu einer strengeren Kontrolle der Waffenbesitzer und zur Lösung von Konflikten zwischen den Generationen aufrufen. Derzeit läuft eine Untersuchung, und die Gemeinschaft hofft auf eine gerechte Bestrafung des Schuldigen.
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